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Pilotprojekt "Hofer Landbus" soll ÖPNV auf dem Land verbessern | BR24

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Ein Hofer Landbus des Pilotprojekts

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    Pilotprojekt "Hofer Landbus" soll ÖPNV auf dem Land verbessern

    Heute ist der Startschuss für das Pilotprojekt Hofer Landbus in Rehau gefallen. Das einzigartige Projekt soll den öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Regionen stark verbessern. Der Landbus wurde bereits ein Jahr lang getestet.

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    In Rehau haben heute Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) und Landrat Oliver Bär (CSU) den Startschuss für den "Hofer Landbus" gegeben: Dieses bundesweit einzigartige Pilotprojekt soll den öffentlichen Nahverkehr in der ländlichen Region deutlich verbessern. Nach der einjährigen Testphase in Rehau und Regnitzlosau soll es auf den ganzen Landkreis ausgeweitet werden.

    Busbestellung via Telefon oder Handy-App

    Übers Telefon oder eine kostenlose Handy-App kann man täglich – auch am Wochenende von 6.00 bis 23.00 Uhr den Ruf-Bus ganz individuell bestellen. Digitalministerin Gerlach betonte heute, die 600.000 Euro Fördermittel, die die Staatsregierung dafür dem Landkreis bis 2024 in Aussicht gestellt habe, seien eine wichtige Investition. "Gerade für eine intelligente und nachhaltige Mobilität gibt es viele digitale Lösungen. Der Hofer Landbus ist ein wichtiges Vorzeigeprojekt für Smart Regions. Per Knopfdruck kommt man auch ohne eigenes Auto an 170 Ziele. Der Landbus ist eine wichtige Weiterentwicklung des Öffentlichen Nahverkehrs: bedarfsorientiert, effizient, ressourcenschonend", so Gerlach.

    Haltestellen auf Anfrage

    Beim Hofer Landbus gibt es keinen festen Fahrplan. Stattdessen fährt er auf Anfrage direkt die Haltestellen an, die die Fahrgäste möchten. Für diesen Service hat die Berliner Firma Door2door im Auftrag des Landkreises Hof eine spezielle Software entwickelt, die anhand der Anfragen der einzelnen Fahrgästen dann immer aktuell die Routen festlegt. Unterwegs ist ein Hofer Taxi-Unternehmen mit Landbus-Kennzeichnung. Nach der Buchung erscheint das Nummernschild des Fahrzeugs in der App und es wird die voraussichtliche Ankunftszeit angezeigt.

    Für 3 Euro überall hin

    Bezahlt wird dann jeweils bar beim Fahrer – egal wie lang die Strecke ist, immer 3 Euro – Kinder unter sechs Jahren fahren gratis, ebenso Schwerbehinderte mit Ausweis und Wertmarke. Ein vollständig barrierefreies Fahrzeug (mit Rollstuhlrampe) steht in der eingesetzten Fahrzeugflotte zur Verfügung.