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Pilotprojekt "Bienen-Highways" in Landshut gestartet | BR24

© pa/dpa

Eine Biene fliegt zu einem Klatschmohn (Symbolbild)

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Pilotprojekt "Bienen-Highways" in Landshut gestartet

Ränder von Radwegen oder Straßen sollen bienenfreundlicher werden - dabei soll das Pilotprojekt "Bienen-Highways" von Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) helfen. Mit dabei ist das Staatliche Bauamt Landshut, das jetzt Blühstreifen angelegt hat.

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Das Staatliche Bauamt Landshut macht beim Pilotprojekt "Bienen-Highways" von Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) mit und setzt damit ein Zeichen für den Artenschutz. Entlang der Staatsstraße 2143 zwischen Rottenburg und Türkenfeld wurden in den vergangenen Tagen zwischen Straße und Radweg ein ein Kilometer langer Blühstreifen, sowie ein 2,25 Meter langer Streifen mit Trittsteinfunktion (Verbindung mit anderen Biotopen) ausgesät. Auf einer Gesamtfläche von 10.000 Quadratmetern sollen so in nächster Zeit Klatschmohn, Kornblume und Ringelblume Bienen und Insekten anlocken.

20 Hektar neuer Insekten-Lebensraum durch "Bienen-Highways"

Im Rahmen des bayernweiten Pilotprojekts "Bienen-Highways" legen alle 19 Staatlichen Bauämter 26 Blühstreifen entlang von Staats- und Bundesstraßen an, die dauerhaft erhalten bleiben. Mindestens einen Kilometer lang müssen diese Abschnitte sein, denn sie sollen bereits bestehende Lebensräume von Bienen, Schmetterlingen und anderen Insekten miteinander verbinden. Da auch die Autobahndirektionen Blühflächen an Autobahnen ansäen, entstehen in Bayern auf diese Weise rund 20 Hektar neuer Lebensraum für Insekten.

Eigene Blühmischung für jeden Landkreis

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat dazu für jeden Landkreis eine eigene Blühmischung zusammengestellt. Verzeichnen die "Bienen-Highways" Erfolge, soll das Projekt fortgesetzt werden.