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PFOA im Trinkwasser: Zwei neue Filteranlagen für Altötting | BR24

© picture alliance / dpa Themendienst

Kind trinkt Leitungswasser (Symbolbild)

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    PFOA im Trinkwasser: Zwei neue Filteranlagen für Altötting

    Durchbruch im Streit wegen des mit der Chemikalie PFOA verunreinigten Trinkwassers im Landkreis Altötting: Die Chemieindustrie erklärt sich offenbar bereit, neue Filteranlagen zu bauen und auch für deren Betrieb zu bezahlen.

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    Das Trinkwasser im Landkreis Altötting soll künftig frei sein von der möglicherweise Krebs erregenden Chemikalie PFOA.

    Chemieindustrie finanziert zwei Aktivkohlefilteranlagen

    Dazu sollen bereits im kommenden Jahr zwei neue Aktivkohlefilteranlagen gebaut werden: eine für Alt- und Neuötting, die andere für Burgkirchen, Kastl, Tüssling und Emmerting. Aus Verhandlungskreisen hieß es, die chemische Industrie werde den Bau der Anlagen ebenso finanzieren wie den Betrieb in den kommenden 50 Jahren.

    Monatelange Verhandlungen wegen PFOA im Trinkwasser

    Wieviel Geld das Chemieunternehmen Dyneon, eine Tochter des 3M-Konzerns, genau zugesagt hat, ist noch nicht bekannt. Es dürfte sich aber um einen achtstelligen Betrag handeln: Für den Bau einer Filteranlage waren zuletzt rund 3,5 Millionen Euro veranschlagt worden, für den Betrieb etwa 250.000 Euro pro Jahr.

    Die von PFOA betroffenen Kommunen und die Chemieindustrie hatten monatelang verhandelt. Am kommenden Mittwoch sollen die Verträge unterschrieben und weitere Details bekannt gegeben werden.