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Spielwaren
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Autoren

Michael Franz
Sophia Ruhstorfer
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Spielwaren

Das Weihnachtsgeschäft habe mit 40 Prozent einen besonders hohen Anteil am Jahresergebnis, erklärte der Handelsverband Spielwaren im Rahmen einer Pressekonferenz in Nürnberg. Über drei Milliarden Euro werden die Deutschen voraussichtlich in diesem Jahr für Spielwaren ausgeben. Positiv wirke sich auch der Babyboom in Deutschland aus: "Die kleinen Kinder werden sich in den nächsten Jahren Spielzeug kaufen oder kaufen lassen. Das ist Rückenwind für die Branche“, so Steffen Kahnt, Geschäftsführer des Handelsverbands Spielwaren.

Klassische Spielsachen schlagen Hightech

Obwohl immer mehr Hightech-Spielzeug angeboten werde - wie zum Beispiel Roboter-Chamäleons oder interaktive Puppen mit Spracherkennung - bevorzugten die Kinder klassische Spielsachen, betonte Kahnt. Im Trend liege in diesem Jahr alles rund um Pferde und Eisenbahnen.

"Klassisches Spielzeug prägt weiterhin das Leben unserer Kinder. Bildschirme mit bewegten Bildern sind zwar heute omnipräsent – Eltern wollen aber nicht, dass Kinder ständig auf Smartphones und Displays schauen, sondern spielen, basteln und toben." Steffen Kahnt, Geschäftsführer des Handelsverbands Spielwaren

Der Handelsverbands Spielwaren rechnet damit, dass die Konsumenten in diesem Jahr etwa sechs Prozent weniger elektronisches Spielzeug kaufen als noch im vergangenen Jahr.

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Michael Franz
Sophia Ruhstorfer

Sendung

Regionalnachrichten Franken vom 04.12.2018 - 14:30 Uhr