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Mit den Wohnzimmergottesdiensten will Schott gezielt Leute zur Kirche bringen, die selbst nicht mehr hingehen.
© BR-Studio Franken
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Mit den Wohnzimmergottesdiensten will Schott gezielt Leute zur Kirche bringen, die selbst nicht mehr hingehen.

Nach der enormen Nachfrage in der Weihnachtszeit legt der Bayreuther Pfarrer Hannes Schott seine Wohnzimmergottesdienste nun neu auf. Interessierte können sich bei ihm für Gottesdienste am Valentinstag, dem 14. Februar, bewerben.

Paarsegnung oder gemeinsamer Blick in die Zukunft

"Verheiratet oder unverheiratet, frisch liiert oder gemeinsam schon lang auf dem Weg? Egal", schreibt der Pfarrer auf seiner Facebook-Seite. "Paarsegnung ist ebenso möglich wie gemeinsamer Blick zurück und in die Zukunft." Die einzige Bedingung des Pfarrers: Er sollte den Ort des Gottesdienstes innerhalb von 30 Minuten erreichen können.

Zuletzt mehr als 40 Bewerbungen

In der Weihnachtszeit hatte Schott mit seinen Wohnzimmergottesdiensten für Aufsehen in Oberfranken gesorgt. Mehr als 40 Bewerbungen waren bei ihm eingegangen. Auf die Idee gekommen ist der Pfarrer durch die Wohnzimmerkonzerte von befreundeten Musikern.

Für Leute, die nicht mehr in die Kirche gehen

Schott will gezielt Leute zur Kirche bringen, die selbst nicht mehr hingehen. "Wenn der Prophet nicht zum Berg geht, dann geht eben der Berg zum Propheten", so der Pfarrer im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. "Deshalb geht der Pfarrer jetzt zu den Leuten ins Wohnzimmer, die nicht in den Gottesdienst gehen."