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Pfarreien in Stadt und Landkreis Hof werden zusammengefasst | BR24

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Die Katholiken im Erzbistum Bamberg müssen einen großen Umbau verkraften. Das Erzbistum Bamberg hat seine 95 Pfarreien zu 35 neuen Seelsorgebereichen zusammengefasst.

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Pfarreien in Stadt und Landkreis Hof werden zusammengefasst

Die Katholiken im Erzbistum Bamberg müssen einen großen Umbau verkraften. Im Zuge einer Strukturreform wurden dort 95 Pfarreien zu 35 neuen Seelsorgebereichen zusammengefasst, um neuen Anforderungen an die Kirche gerecht zu werden.

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Das Erzbistum Bamberg hat seine 95 Pfarreien zu 35 neuen, größeren Seelsorge-Bereichen zusammengefasst. Einer davon erstreckt sich über Stadt und Landkreis Hof mit 21.000 Katholiken. Der Hofer Pfarrer Hans-Jürgen Wiedow informiert unter dem Motto "Ist das Kirche oder kann das weg?" am Samstag, 21. September, über die Strukturreform.

Infoveranstaltung in der Freiheitshalle

Die Infoveranstaltung findet nicht in kirchlichen Räumen statt, sondern in der Hofer Freiheitshalle, um auch kirchenferne Menschen anzusprechen, betont Pfarrer Wiedow im BR-Gespräch. Von 14 bis 17 Uhr sind alle eingeladen, sich kennenzulernen, Ideen zu sammeln und über die Zukunft der Kirche im Hofer Land zu diskutieren. "Wir stehen alle vor gewaltigen Umbrüchen, in der Gesellschaft und auch in der Kirche. Und man kann eben solche Umbrüche kreativ nutzen – oder verstreichen lassen und das wäre das Blödeste, was uns passieren kann“, so Wiedow im BR-Gespräch

Aus zehn Pfarreien wird ein Seelsorgebereich

Mit Postkarten und Plakaten, auf denen "Sundays for future" oder "Was glaub ich und wenn ja, mit wem" wolle man neugierg machen. "Wir wollen Kirche der Zeit sein und in der Zeit", heißt es in Hof. Zu dem neuen Seelsorgebereich Hofer Land gehören alle 21.000 Katholiken in Stadt und Landkreis Hof. Das sind die Pfarreien Hof, Rehau, Naila, Münchberg, Schwarzenbach/Saale, Oberkotzau, Helmbrechts, Bad Steben, Selbitz und Sparneck.

Fünf Priester für 21.000 Katholiken

Betreut werden sie von fünf Priestern und 17 Diakonen, Gemeinde- und Pastoralreferenten. Mit der Strukturreform reagiert das Erzbistum Bamberg auf die "Anforderungen der Menschen und die sinkende Zahl von Gläubigen und Seelsorgern", hatte Generalvikar Georg Kestel erklärt.