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Ebersberger Aussichtsturm
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Autoren

Birgit Grundner
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Ebersberger Aussichtsturm

"Hände weg vom Landschaftsschutzgebiet Ebersberger Forst!", lautet die Forderung, die mehr als 9.400 Unterstützer unterzeichnet haben. 

"Keine Ortsumfahrungen!"

Sie verlangen etwa den Verzicht auf die Ortsumgehungen bei Forstinning-Schwaberwegen und Kirchseeon. Angeprangert werden aber auch Windkraftanlagen "im Kernbereich des Forstes" und eine Kiesgruben-Erweiterung um 60.000 Quadratmeter in und um FFH-Gebiete, also spezielle Schutzgebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie

Forst ist seit den 1960er Jahren Landschaftsschutzgebiet

Der Forst wurde bereits Anfang der 1960er Jahre zum Landschaftsschutzgebiet erhoben, wie Ludwig Seebauer, der Initiator der Online-Petition, betont: "Die jetzt beabsichtigten großen Bauvorhaben im Bannwald würden alles zunichte machen".

7.000 Unterstützer aus dem Landkreis

Seebauer bezeichnet es "als ein politisches Ausrufezeichen", wenn sich jetzt mehr als 9.400 Bürger – davon 7.000 direkt aus dem Landkreis - dagegen wehren. Eingereicht wurde die Petition von der Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst, der Bürgerinitiative "St 2080 - Schwaberwegen und Moos", dem LBV Ebersberg und dem Verein Landschaftsschutz Ebersberger Land.

Autoren

Birgit Grundner

Sendung

Regionalnachrichten aus Oberbayern vom 22.01.2019 - 08:30 Uhr