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Petition fordert: "Hände weg vom Ebersberger Forst" | BR24

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Ebersberger Aussichtsturm

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    Petition fordert: "Hände weg vom Ebersberger Forst"

    Naturschützer machen sich Sorgen um das größte zusammenhängende Waldgebiet in der Region München und haben deshalb am Montag Abend im Landratsamt Ebersberg eine Petition abgegeben.

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    "Hände weg vom Landschaftsschutzgebiet Ebersberger Forst!", lautet die Forderung, die mehr als 9.400 Unterstützer unterzeichnet haben. 

    "Keine Ortsumfahrungen!"

    Sie verlangen etwa den Verzicht auf die Ortsumgehungen bei Forstinning-Schwaberwegen und Kirchseeon. Angeprangert werden aber auch Windkraftanlagen "im Kernbereich des Forstes" und eine Kiesgruben-Erweiterung um 60.000 Quadratmeter in und um FFH-Gebiete, also spezielle Schutzgebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie

    Forst ist seit den 1960er Jahren Landschaftsschutzgebiet

    Der Forst wurde bereits Anfang der 1960er Jahre zum Landschaftsschutzgebiet erhoben, wie Ludwig Seebauer, der Initiator der Online-Petition, betont: "Die jetzt beabsichtigten großen Bauvorhaben im Bannwald würden alles zunichte machen".

    7.000 Unterstützer aus dem Landkreis

    Seebauer bezeichnet es "als ein politisches Ausrufezeichen", wenn sich jetzt mehr als 9.400 Bürger – davon 7.000 direkt aus dem Landkreis - dagegen wehren. Eingereicht wurde die Petition von der Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst, der Bürgerinitiative "St 2080 - Schwaberwegen und Moos", dem LBV Ebersberg und dem Verein Landschaftsschutz Ebersberger Land.