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PETA lobt Verhalten von Deggendorfer Tierärztin | BR24

© pa/dpa

PETA-Plakat gegen Tierversuche

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    PETA lobt Verhalten von Deggendorfer Tierärztin

    Die Tierrechtsorganisation PETA hat die besten und schlechtesten deutschen Veterinärbehörden 2016 gekürt. Auf der Liste der fünf tierfreundlichsten Ämter ist auch die Behörde im Landkreis Deggendorf.

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    Ende November 2014 hatten drei Mitarbeiter eines Tiertransportunternehmens aus Außernzell (Lkr. Deggendorf) einen vermutlich ausgebrochenen Stier unter Einsatz roher Gewalt in einen Transporthänger gepackt.

    Empörte Augenzeugen ließen PETA Videomaterial zukommen. Es zeigt, wie die Männer das gestresste Tier treten, mit Eisenstangen schlagen, mittels einer Schlinge würgen und ihm schmerzhaft den Schwanz quetschen. Letztlich wird der völlig entkräftete Stier mit einem Frontlader angefahren und auf die Anhängerrampe geschoben.

    Amtstierärztin bestätigte Tierquälerei

    Wegen Verstoßes gegen Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes zeigte die Tierrechtsorganisation die Transporteure bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf an. Die Amtstierärztin, die in diesem Fall als Sachverständige vor Gericht aussagte, bestätigte die Tierquälerei.

    Zwei der drei Angeklagten verurteilte das Gericht laut PETA daraufhin im September 2016 zu Geldstrafen in Höhe von 2.160 Euro und 1.050 Euro. Das Verfahren gegen den dritten Angeklagten wurde gegen Zahlung von 600 Euro an einen Tierschutzverein eingestellt.

    PETA findet Verhalten vorbildlich

    Die Tierschutzorganisation fordert alle Amtstierärzte und Behörden auf, dem guten Beispiel zu folgen und jeden Missstand ernst zu nehmen sowie dem Tierschutz insgesamt einen höheren Stellenwert einzuräumen.