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PETA: Kritik wegen verhaltensauffälligen Gorilla im Tiergarten | BR24

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Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert den Nürnberger Tiergarten scharf. Nach ihrer Meinung soll ein verhaltensauffälliger Gorilla jetzt "umerzogen" werden. Tiergarten-Chef Dag Encke weist die Kritik strikt zurück.

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PETA: Kritik wegen verhaltensauffälligen Gorilla im Tiergarten

Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert den Nürnberger Tiergarten scharf. Nach ihrer Meinung soll ein verhaltensauffälliger Gorilla jetzt "umerzogen" werden. Tiergarten-Chef Dag Encke weist die Kritik strikt zurück.

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Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert den Nürnberger Tiergarten, da ein verhaltensauffälliger Gorilla jetzt ihrer Meinung nach "umerzogen" werden soll: Der 18-jährige Gorilla Thomas wirft immer wieder mit Holzstücken, wenn er von Besuchern mit Teleobjektiven fotografiert wird.

PETA-Vorwurf: Gorilla soll an Menschen "angepasst" werden

Laut PETA soll der Gorilla jetzt "desensibilisert" werden, damit er nicht mehr verhaltensauffällig ist. PETA kritisiert den Tiergarten, da er versuche, den Gorilla an die Besucherströme anzupassen. Diese würden ihn offensichtlich stressen, heißt es in einer Pressemitteilung von PETA. Dies geschehe, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse des Menschenaffen, der sein Leben lang in einem völlig inadäquaten Gehege eingesperrt sei.

Tiergarten-Direktor weist Kritik zurück

Der Nürnberger Tiergarten-Direktor Dag Encke weist die Kritik der Tierrechtsorganisation von sich. Es gehe nicht darum, dass man den Gorilla "umerziehen" wolle. Vielmehr soll sich Thomas an Besucher mit Teleobjektiven gewöhnen: "Gorilla Thomas soll sich sicher sein, von Besuchern mit Fotoapparaten nicht bedroht zu werden“, sagte Encke dem Bayerischen Rundfunk.

Gorilla soll sicher leben

Aus diesem Grund werde Thomas derzeit von einer Verhaltensforscherin der Uni Erlangen beobachtet. Mitarbeiter des Tiergartens sollen deshalb als Besucher-Statisten, die mit Fotoapparaten ausgestattet sind, das Tier daran gewöhnen, dass von Besuchern keine Gefahr ausgehe. Der 18-jährige Thomas sei ein Gorilla, der in seiner Gruppe völlig integriert sei und dem es gut gehe, erklärte der Tiergartendirektor.

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Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert den Nürnberger Tiergarten scharf. Nach ihrer Meinung soll ein verhaltensauffälliger Gorilla jetzt "umerzogen" werden. Tiergarten-Chef Dag Encke weist die Kritik strikt zurück.

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