BR24 Logo
BR24 Logo
Bayern

Personalmangel: Weiter Zugausfälle bei der BRB | BR24

© Bayerischer Rundfunk 2019

Fahrgäste der BRB zwischen Augsburg und Friedberg müssen sich darauf einstellen, dass ein Großteil der Verbindungen weiter ausfallen.

1
Per Mail sharen
Teilen

    Personalmangel: Weiter Zugausfälle bei der BRB

    Zwischen Augsburg und Friedberg fahren die Regionalzüge eigentlich im Viertelstundentakt. Weil Personal fehlt, hat die Bayerische Regiobahn Verbindungen gestrichen. Fahrgäste müssen damit rechnen, dass das auch in den kommenden Wochen so bleibt.

    1
    Per Mail sharen
    Teilen

    Fahrgäste der Bayerischen Regiobahn zwischen Augsburg und Friedberg müssen sich darauf einstellen, dass ein Großteil der Zugverbindungen zwischen den beiden Städten weiterhin ausfällt. Auf Anfrage des BR bestätigte die Bayerische Regiobahn, dass derzeit ein reduziertes Angebot für die Ferienzeit erarbeitet wird.

    Strecke Augsburg – Friedberg betroffen

    Genauere Angaben hatte die BRB zuvor gegenüber dem Augsburger Verkehrsverbund gemacht. Die Regiobahn informierte den AVV darüber, dass die Züge von Augsburg mit Endhalt in Friedberg voraussichtlich bis Ende August ausfallen. Der vollständige Betrieb zwischen Augsburg und Friedberg kann demnach voraussichtlich erst zum Ende der Sommerferien wieder aufgenommen werden. Grund dafür ist Personalmangel bei der BRB.

    Nur ein Zug pro Stunde

    Eigentlich gibt es zwischen Augsburg und Friedberg einen Viertelstundentakt. Derzeit hält pro Stunde nur ein BRB-Zug von Augsburg nach Ingolstadt in Friedberg. Nach den bisherigen Angaben hätten die Einschränkungen nur bis zum 26. Juli andauern sollen.

    Zugausfälle Thema im Landtag

    Auch in anderen Regionen Bayerns kommt es derzeit gehäuft zu Zugausfällen. Das Thema beschäftigt auch die Politik: Die bayerische SPD spricht mittlerweile von einer "Sommerkrise" auf den Schienen. Der Bayerische Landtag hat sich am Donnerstag mit dem Problem befasst. CSU, Freie Wähler, Grüne, SPD und FDP beschlossen einen Antrag. Darin heißt es, dass die Staatsregierung die Bahnunternehmen stärker in die Pflicht nehmen und mögliche Vertragsstrafen ausschöpfen soll. Die AfD enthielt sich.

    Verkehrsministerium soll Verbesserungsvorschläge machen

    Nach der Sommerpause soll das Verkehrsministerium zu den Personalproblemen bei den Bahnunternehmen Stellung nehmen. Die Abgeordneten erwarten dann auch Verbesserungsvorschläge aus dem Haus von Ressortchef Hans Reichhart (CSU).