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Pendler von Tirol nach Salzburg dürfen über Deutsches Eck | BR24

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Pendler von Tirol nach Salzburg dürfen über kleines und großes Deutsches Eck fahren

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    Pendler von Tirol nach Salzburg dürfen über Deutsches Eck

    Pendler von Tirol nach Salzburg, die die Transitstrecke zu beruflichen oder Ausbildungszwecken nutzen, dürfen ab sofort die Strecke über das Kleine und Große Deutsche Eck nutzen. Voraussetzung ist auch hier ein negativer Corona-Test.

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    Von
    • Antje Dörfner

    Pendler von Tirol nach Salzburg dürfen ab sofort die Strecke über das kleine und große Deutsche Eck nutzen. Wie das österreichische Bundesland Tirol mitteilte, gelte diese neue Regelung für Pendler, die die Transitstrecke über deutsches Gebiet zu beruflichen oder Ausbildungszwecken nutzten.

    Neue Regelung erfüllt Forderung aus Tirol

    Voraussetzung sei ein negatives Corona-Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Einreise müsse darüber hinaus digital angemeldet werden. Mit der Transitregelung werde eine wesentliche Forderungen Tirols erfüllt, so der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter: "Alle entsprechenden Stellen sind informiert und ich erwarte mir, dass die Abwicklung an den Grenzübertritten nun reibungslos funktionieren wird", so Platter wörtlich.

    Pendler zwischen Deutschland und Tirol noch mit Übergangsregelung

    Eine Regelung für Pendler zwischen Deutschland und Tirol hingegen stehe noch aus. Eine Übergangsfrist laufe am Mittwoch aus. Dann müsse eine behördliche Bescheinigung mitgeführt werden. Bis dahin reicht neben einem negativen Testergebnis auch ein Dienstvertrag oder Dienstausweis.

    Landratsämter gefordert

    Wie das Landratsamt Berchtesgadener Land mitteilte, habe das Bundesinnenministerium die systemrelevanten Betriebe auf deutscher Seite inzwischen aufgerufen, Informationen zu Grenzgängern an die Behörden zu übermitteln. Als systemrelevant gelten etwa Berufe im Gesundheitswesen, im Betreuungsbereich, Arbeitskräfte in der Arzneimittelindustrie, Informations- und Kommunikationstechniker, Sicherheitspersonal, Feuerwehrleute, Polizisten, Arbeitnehmer in der Lebensmittelindustrie sowie Arbeitskräfte im Verkehrssektor, zum Beispiel Busfahrer und Zugführer.

    Als Grenzgänger gelten dabei Personen, die für die Berufsausübung nach Bayern einreisen und regelmäßig - mindestens einmal wöchentlich - an ihren Wohnsitz zurückkehren.

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