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Passion Weihnachtsbeleuchtung: Christmas House in Lindenberg | BR24

© BR/Rupert Waldmüller

Reiner Lerchenmüller schmückt sein Haus in der Adventszeit mit unzähligen Leuchten. Weihnachten ist sein Fest, sagt er. Er ist gerne in den USA - dort hat er sich einiges abgeschaut. Den Bewohnern von Lindenberg gefällt's, vor allem den Kindern.

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Passion Weihnachtsbeleuchtung: Christmas House in Lindenberg

Reiner Lerchenmüller schmückt sein Haus in der Adventszeit mit unzähligen Leuchten. Weihnachten ist sein Fest, sagt er. Er ist gerne in den USA - dort hat er sich einiges abgeschaut. Den Bewohnern von Lindenberg gefällt's, vor allem den Kindern.

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Ein Tastendruck am Laptop und schon wird aus Reiner Lerchenmüllers normalem Wohnhaus in Lindenberg im Ostallgäu das Christmas-House: Aus den Lautsprechern dudelt Musik, auf dem Dach, an der Fassade, am Gartenzaun - überall blinkt und glitzert es in den verschiedensten Farben. Strahlende Weihnachtssterne, ein Rentierschlitten, glitzernde Christbäume, Glöckchen und Schneeflocken - man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Und jedes Jahr kommt noch etwas Neues dazu: heuer ein Engel und der "twinkle tree", ein leuchtender Baum, erzählt Reiner Lerchenmüller.

Aus einem Weihnachtsstern wurden tausende Lichter

Alles fing mit einem einzigen Stern an, sagt Lerchenmüller. Dann wurde es nach und nach immer mehr. Seit elf Jahren bringt er sein Haus in der Adventszeit jeden Abend von fünf bis halb acht zum Leuchten und Glitzern. Wie viele tausend LED-Lämpchen dann an- und ausgehen? Er weiß es nicht: "Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Keine Ahnung. Ich weiß es wirklich nicht."

Lindenbergs Christmas House wird feierlich "eingeläutet"

Mit einer großen Licht- und Musik-Show läutet Reiner Lerchenmüller jedes Jahr die Adventszeit ein. Viele aus dem Dorf kommen extra vorbei, um bei dem Spektakel dabei zu sein. Das Lindenberger Christmas House hat große und kleine Fans. Eine Lindenbergerin sagt: "Ich würde es selber nicht haben wollen an meinem Haus, aber ich finde es total super." Die Kinder mögen es, "weil's blinkt und singt" oder weil es "sehr bunt und einfach nur schön" ist.

Steuerungszentrale Waschküche

Die Steuerungszentrale des Christmas Houses ist in der Waschküche. Neben Wäschetrockner und Waschmaschine kommen im Keller gut 100 Kabel durchs Fenster, zig Steuerungskästen sorgen dafür, dass die Lichter draußen an- und ausgehen - im Rhythmus der Musik. Das hat Reiner Lerchenmüller zuvor am Computer programmiert.

Adventszeit wie in den USA

Wie viele tausend Euro Reiner Lerchenmüller in sein Weihnachtshaus investiert hat, kann er nicht sagen - und will es ehrlich gesagt auch gar nicht wissen: "Das ist einfach ein Hobby. Wegen den Kindern. Und Weihnachten war eigentlich schon immer mein Fest. Wir sind viel in Amerika. Da sieht man das natürlich auch brutal. Und deswegen machen wir das." 300 Euro Stromkosten kommen zusammen, wenn das Haus von Weihnachten bis Neujahr jeden Abend leuchtet. Musik gibt es nur zur Eröffnung.

Leuchten und Blinken an den langen Abenden in Lindenberg

Dass es einen Monat lang allabendlich in der Straße blinkt - die Nachbarn haben nichts dagegen. Im Gegenteil: Jeden Abend kommen Leute vorbei, die sich das Weihnachtshaus anschauen. Besonders die Kinder sind begeistert von den vielen Lichtern und Farben.

Monatelange Vorbereitung für das Weihnachtshaus

Seit September hat Reiner Lerchenmüller mit vier Helfern zusammen daran gearbeitet, dass sein Haus pünktlich zum ersten Advent wieder blinkt und leuchtet wie kein anderes in Lindenberg. Steffi, Bianca und Nina packen gern mit an. Hauptsächlich wegen der Kinder, sagen sie: "Die Kinderaugen, wenn die dann unten dranstehen und die wirklich ihre Freude haben und ihren Spaß. Das ist toll anzuschauen und das macht richtig Spaß", so Nina.

© BR/Rupert Waldmüller

Schon im September beginnt Reiner Lerchenmüller mit den Weihnachtsvorbereitungen. Denn es ist richtig viel Arbeit all die Lichterketten anzubringen. Fragt man die Kinder von Lindenberg (Landkreis Ostallgäu), dann lohnt sich der Aufwand auf jeden Fall