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Passauer CSU empfängt Minister Scheuer mit großem Applaus | BR24

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Beim Neujahrsempfang der Passauer CSU wird Bundesverkehrsminister mit großem Applaus empfangen. Viele Teilnehmer scheinen trotz des Maut-Debakels stolz auf "ihren" Minister zu sein und geben ihm Rückendeckung.

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Passauer CSU empfängt Minister Scheuer mit großem Applaus

Beim Neujahrsempfang der Passauer CSU wird Bundesverkehrsminister mit großem Applaus empfangen. Viele Teilnehmer scheinen trotz des Maut-Debakels stolz auf "ihren" Minister zu sein und geben ihm Rückendeckung.

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Neujahrsempfang der Passauer CSU - die Auftaktveranstaltung für den Wahlkampf. Alle 44 Listenkandidaten werden vorgestellt. Auf Platz sieben liegt Andreas Scheuer. Unter großem Applaus betritt er die Bühne. Er verspricht Förderungen für einen Radtunnel in Passau und für die Sanierung der Domorgel. Er selbst bringt das Thema PKW Maut und den Untersuchungsausschuss kurz zur Sprache. Zu 99,5 Prozent kümmere er sich nicht um die Pkw-Maut, sondern um andere Themen, sagt er. Obwohl Scheuer im Untersuchungsausschuss zunehmend unter Druck gerät, zeigt sich die CSU Basis davon unbeeindruckt.

CSU Basis ist stolz auf "ihren" Andi

Einige wenige sagen, es gelte die Unschuldsvermutung, man müsse abwarten, was der Untersuchungsausschuss zutage fördere. Die allermeisten geben sich stolz. So zum Beispiel Passaus CSU-Oberbürgermeisterkandidat Georg Steiner: "Über Andreas Scheuer wird hier nicht diskutiert. Wir stärken ihm den Rücken und hoffen, dass er das durchsteht." Dem schließt sich Holm Putzke, Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Passau-Stadt, an.

"Dass in Berlin ein rauer Wind herrscht, ist bekannt. Andreas Scheuer wird diesen Sturm überstehen. Da bin ich überzeugt. Er hat gute Argumente, er hat transparent gearbeitet. Er kann sich immer sicher sein, dass hier in Passau sein Kreisverband hinter ihm steht." Holm Putzke, Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Passau-Stadt

Scheuer gibt sich voller Tatendrang

Andreas Scheuer sagte im Dezember, nachdem der Untersuchungsausschuss seine Arbeit aufgenommen hatte, über Weihnachten sei Zeit, um runterzukommen und Selbstkritik zu üben. Am Neujahrsempfang der CSU erzählt er, genau das gemacht zu haben.

"Und jetzt geht es voll konzentriert und sehr gut vorbereitet in die kommenden Herausforderungen. Wenn es auch mal Themen gibt, die viel Ärger hervorrufen, müssen wir daran arbeiten, dass der Ärger weniger wird." Andreas Scheuer, Bundesverkehrsminister
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Rücktrittsforderungen an Scheuer gibt es nur vor dem Festsaal