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Passauer ärgern sich über längere Brückensperrung | BR24

© Stadt Passau

Die Marienbrücke in Passau

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    Passauer ärgern sich über längere Brückensperrung

    Weil die wichtige Marienbrücke in der Nacht länger gesperrt war als geplant, sind viele Menschen in Passau zu spät zur Arbeit gekommen. Statt um 5 Uhr wurde die einzige Auto-Verbindung vom Stadtteil Innstadt ins Zentrum erst um 5.40 Uhr freigegeben.

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    Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Wer nicht warten konnte oder wollte, musste die 30 Kilometer langen Umleitung über Österreich und die A3 in Kauf nehmen. Der Grund für die längere Sperrung? Es habe Verzögerungen bei den Bauarbeiten gegeben, sagte Stadtsprecher Herbert Zillinger dem BR. In der vergangenen Nacht wurde ein neues Brückenteil am Übergang zum Ufer eingehoben und verschweißt. Diese Schweißarbeiten hätte man nicht in der Mitte abbrechen können - das neue Brückenteil wäre sonst in den Fluss gefallen.

    In der Nacht auf Donnerstag wird die Übergangskonstruktion am anderen Ufer eingebaut. Die Stadt Passau hofft, dass die Schweißarbeiten diesmal wie geplant bis 5 Uhr abgeschlossen werden können.

    Es ist die einzige Autobrücke über den Inn

    Die Marienbrücke in Passau ist seit Montag für insgesamt drei Nächte jeweils von 22 bis 5 Uhr komplett gesperrt. An diesen Tagen werden die neuen Übergänge zwischen der Brücke und den Ufern eingebaut. Auch Radfahrer und Fußgänger können die Brücke in der Zeit nicht benutzen. 

    Von
    • Silke Droll
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