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Passanten am Kitzinger Bahnhof mit Waffe bedroht | BR24

© pa-dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Strafjustizzentrum Würzburg

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    Passanten am Kitzinger Bahnhof mit Waffe bedroht

    Als am 28. März 2017 die Erstmeldung kam, befürchteten viele einen Terroranschlag. Ein Mann hatte am Bahnhof Kitzingen mehrere Menschen mit einer Waffe bedroht - mit einer Schreckschusspistole. Jetzt steht er in Würzburg vor Gericht.

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    Es war ein bedrohliches Szenario am Kitzinger Bahnhof im März dieses Jahres: Ein Mann aus dem Senegal hörte zunächst laut auf seinem Handy arabische Gesänge. Umstehende baten ihn, die Musik leiser zu stellen. Unvermittelt holte der 30-Jährige eine Waffe heraus, simulierte ein Durchladen der Waffe - und hielt sie einem Passanten an den Kopf.

    Bedrohte Passanten in Todesangst

    Anschließend zog sich der Mann zurück, zielte aber vor dem Bahnhof auf eine weitere Passantin. Die Frau glaubte, von einer Kugel getroffen worden zu sein und versuchte, sich mit einem Hechtsprung zwischen zwei Autos in Sicherheit zu bringen. Später stellt sich heraus. Es handelte sich nur um eine Schreckschusspistole, was für die bedrohten Passanten aber nicht ersichtlich war. Nun muss sich der Mann wegen Störung des öffentlichen Friedens und Androhung von Straftaten vor Gericht verantworten. Prozessbeginn ist heute um 14.00 Uhr.