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Pannen-Stellwerk im Visier | BR24

© BR/Linus Lüring

Eine Anzeigentafel bei der Gräfenbergbahn

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    Pannen-Stellwerk im Visier

    Nach den Problemen bei der Gräfenbergbahn können die Zugkunden auf Besserung hoffen: Die Bahn ergreift Maßnahmen im Pannen-Stellwerk in Heroldsberg.

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    Nach der Ausfallserie bei der Gräfenbergbahn soll nun doch wieder Personal beim Pannen-Stellwerk in Heroldsberg eingesetzt werden. Wie die Deutsche Bahn dem Bayerischen Rundfunk bestätigte, wird derzeit vor Ort ein Raum umgebaut, damit das Stellwerk wieder direkt von einem Angestellten überwacht werden kann. In etwa zwei Wochen soll der Mitarbeiter dort einziehen. Der Arbeitsplatz wird von Zirndorf (Lkr. Fürth) nach Heroldsberg (Lkr. Erlangen-Höchstadt) verlegt.

    Computerausfälle als Ursache

    Damit werde aber das fehlerhafte elektronische Stellwerk nicht abgeschafft, so ein Bahnsprecher. Bisher wurden die Signale und Weichen der Zugstrecke zwischen Nürnberg/Nordost und Gräfenberg von dort ferngesteuert. Übertragungsprobleme per Internet galten schon häufiger als Fehlerquelle für die vielen Ausfälle des Computers.

    Über 20 Ausfälle dieses Jahr

    Parallel dazu gehen aber auch die Arbeiten am Stellwerk selbst weiter, heißt es. Zusammen mit dem Hersteller will die Deutsche Bahn die Störanfälligkeit des Computers kurzfristig verbessern. Wie mehrfach berichtet, fiel das Stellwerk und damit auch der Zugverkehr auf der Gräfenbergbahn dieses Jahr bereits über 20 Mal aus. Zuletzt hatte sich sogar Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) eingeschaltet und schnelle Maßnahmen der Bahn verlangt.