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Bildrechte: Stefan Puchner/dpa/dpa-Bildfunk

Impfung im Impfzentrum (Symbolfoto)

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    Panne in Wertingen: Impfmittel zu stark verdünnt

    Im Wertinger Impfzentrum sind Corona-Impfstoffe versehentlich zu stark verdünnt worden. Dem Dillinger Landratsamt zufolge war das bei Routine-Kontrollen aufgefallen. Nun müssen 42 Bürger erneut geimpft werden.

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    Von
    • BR24 Redaktion
    • Matthias Lauer

    Corona-Impfungen sollen schützen, nur befand sich im Impfzentrum in Wertingen in einigen Fällen zu wenig Wirkstoff in den Spritzen. Die Impfstoffe waren versehentlich zu stark verdünnt worden. Wie ein Sprecher des Landratsamtes in Dillingen an der Donau erklärte, war das bei routinemäßigen Nachkontrollen aufgefallen.

    Immunschutz: Erst testen, dann impfen

    Nach der Panne Anfang April konnte der Kreis der möglicherweise Betroffenen auf 42 Menschen eingegrenzt werden. Diese seien nun zu einer erneuten Impfung am Mittwoch eingeladen worden. Anfang Juni sollen die Patienten dann eine dritte Impfung erhalten. Zuvor können sie aber noch einen Antikörpertest machen lassen, um festzustellen, ob das Immunsystem bereits ausreichend auf die beiden ersten Spritzen reagiert hat.

    Verdünnung ist Pflicht

    Vor den Corona-Impfungen müssen die vom Hersteller gelieferten Arzneimittel mit einer vorgegebenen Menge an Kochsalzlösung verdünnt werden. Danach werden die Impfspritzen mit dieser Mischung aufgezogen. Bei dieser Vorbereitung der Impfungen war es in Wertingen zu dem Fehler gekommen.

    Der Betreiber des Impfzentrums habe nun weitere Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um einen ähnlichen Vorfall künftig auszuschließen. Zunächst hatte die "Augsburger Allgemeine" über den Fall berichtet.

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