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Palliativ-Charta für den Landkreis Fürth | BR24

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Städte und Gemeinden im Landkreis Fürth wollen Sterbende künftig noch besser versorgen. Gemeindevertreter und der Landrat unterzeichneten eine entsprechende Charta. Sie verpflichten sich, ein Sterben in Würde zu ermöglichen.

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Palliativ-Charta für den Landkreis Fürth

Städte und Gemeinden im Landkreis Fürth wollen schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Weg noch besser begleiten. Außerdem ist ein stationäres Hospiz geplant.

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Gemeinsam mit der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) haben Landrat des Matthias Dießl (CSU) und 14 Bürgermeister aus dem Landkreis Fürth eine entsprechende Palliativ-Charta unterzeichnet. Damit verpflichten sie sich, den Menschen das Sterben in Würde und möglichst ohne Schmerzen zu ermöglichen.

Bereits gutes Palliativnetzwerk

"Alle Menschen in Bayern sollen in ihrer Nähe passende Angebote vorfinden", Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU)

Der Landkreis habe bereits ein gut laufendes Palliativnetzwerk, so Landrat Dießl. Zum Beispiel ist ein ambulantes Team unterwegs, das Sterbende zu Hause betreut.

Stationäres Hospiz geplant

Nun bemühen sich die Unterzeichner der Charta um den Neubau eines stationären Hospizes. "Es gibt Situationen, wo die letzten Tage so schwierig sind, dass es eine sehr starke medizinische Versorgung braucht und dann geht das vielleicht nicht zu Hause und im Krankenhaus ist auch nicht der richtige Ort dafür", so Matthias Dießl, Landrat des Kreises Fürth. In solchen Fällen sei es wichtig, ein stationäres Hospiz zu haben, wo man seine letzten Tage würdig gestalten könne. Bis es soweit ist, wird es aber noch zwei bis drei Jahre dauern. Derzeit prüfen die Krankenkassen den Bedarf in der Region.