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Bildrechte: picture alliance / Geisler-Fotopress | Dwi Anoraganingrum/Geisler-Fotop

An den Osterfeiertagen wird die Arbeit in den Impfzentren fortgesetzt, wie auch in Nürnberg. Nach Ostern soll das Tempo der Impfungen sogar erhöht werden. Die Entscheidungen der Stiko zum Impfstoff von Astrazeneca sorgt allerdings für Verunsicherung.

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Ostern: Impfzentren und Testzentren geöffnet

Corona kennt keine Feiertage. Im Kampf gegen Covid-19 soll deswegen auch über die Osterfeiertage geimpft und getestet werden. Einige Testzentren sind bereits ausgebucht. Doch es gibt weitere Möglichkeiten, um für Ostern an Schnelltests zu kommen.

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Von
  • Katrin Bohlmann
  • Christina Schmitt

Ob Oberpfalz, Niederbayern, Franken, Oberbayern oder anderen Bezirken: Überall in Bayern sollen über Ostern Impfzentren geöffnet sein - täglich von 8 bis 18 Uhr. So der Plan zum Beispiel im Landkreis Cham. Im Landkreis Amberg-Sulzbach sind die Impfzentren über die Ostertage täglich sogar bis 22 Uhr offen. Das setzt aber voraus, dass es dann genügend Impfstoff gibt. So hat der Landkreis Landshut bereits angekündigt, dass am Ostermontag keine Impfungen am Impfzentrum durchgeführt werden - wegen fehlender Impfdosen. Der Bund hatte angekündigt, Bayern diese Woche mit rund 558.000 Impfdosen zu beliefern.

Bayern will Impftempo erhöhen

Keine Osterruhe fürs Impfen - das war die klare Ansage von Ministerpräsident Markus Söder nach dem bayerischen Impfgipfel mit Vertretern von Landkreistag, Städtetag sowie der Vereinigung bayerischer Wirtschaft und Hausärzten. Er kündigte an, das Impftempo werde ab April deutlich erhöht. Das Ziel: Bis Anfang Mai sollen rund 20 Prozent der Bayerinnen und Bayern eine Corona-Erstimpfung erhalten haben. Für den gesamten April erwartet die Staatsregierung insgesamt rund 2,3 Millionen Impfdosen.

Testzentren erhöhen Kapazität über Ostern - Andrang jedoch groß

An Ostern wollen viele Menschen Verwandte oder Freunde besuchen. Damit rechnen auch viele Kommunen in Bayern und bieten deshalb verstärkt Testungen vor und während der Osterfeiertage an. In München beispielsweise wird es an der Teststation auf der Theresienwiese auch am Osterwochenende rund 600 Tests täglich geben. Wegen der erhöhten Nachfrage hatte das Gesundheitsreferat zudem die Testkapazität bis zum Ende der Osterferien um 20 Prozent auf 1.800 PCR-Tests pro Werktag gesteigert, wie ein Sprecher des Münchner Gesundheitsreferats mitteilte. Die Termine bis zum Ostersonntag sind bereits ausgebucht, ab Ostermontag sind wieder welche verfügbar.

In Nürnberg wurde wegen des großen Bedarfs eine zusätzliche Testlinie des Bayerischen Roten Kreuzes eingerichtet. Auch in Regensburg ist der Andrang groß, dort sind über Ostern sowohl alle Termine für PCR-Tests ausgebucht, wie auch für Schnelltests. Ähnlich sieht es in Augsburg aus: An der Messe sind bereits alle Ostertermine ausgebucht. Mehrere Kommunen verweisen deshalb auf Schnelltests in privaten Testzentren oder Apotheken.

Alternative Testmöglichkeiten: Apotheken und private Anbieter

Auch immer mehr Apotheken bieten Schnelltests an. Voraussetzung ist, dass eine Fachkraft vor Ort ist und ein separater Raum zur Verfügung steht. Das ist oft nur an größeren Standorten der Fall, manche bieten auch über die Osterfeiertage Testungen an.

Außerdem bieten auch Hausärzte bei vorhergehender Terminvereinbarung entsprechende kostenfreie Tests an.

Private Anbieter bieten Schnelltests ohne vorherige Terminbuchung

Zusätzlich gibt es auch noch die privaten Testeinrichtungen, etwa für Corona-Schnelltests ohne vorherige Terminbuchung. Manche dieser Anbieter sind vom jeweiligen Gesundheitsamt beauftragt, entsprechende Tests durchzuführen und können diese kostenlos anbieten, etwa bei der Corona-Teststelle in Garching oder am Schnelltestzentrum Hadern in München. Bei anderen privaten Anbietern können allerdings auch Kosten für einen Schnelltest anfallen. Diese werden vom Freistaat nicht immer erstattet. Entsprechend sollte vorher nachgefragt werden. Nach Angaben des Bayerischen Apothekerverbands (BAV) bieten inzwischen mehr als 800 Betriebe im Freistaat Antigen-Schnelltests an. Diese stünden auch ausreichend zur Verfügung, sagte eine BAV-Sprecherin. Lieferschwierigkeiten seien nicht bekannt. 

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