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Ein Chocolatier der Schokoladenmanufaktur in Sandberg in der Rhön zeigt einer BR-Reporterin die Herstellung
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Ein Chocolatier der Schokoladenmanufaktur in Sandberg in der Rhön zeigt einer BR-Reporterin die Herstellung

Die Mitarbeiter der Schokoladenmanufaktur in Sandberg haben jetzt zur Osterzeit einiges zu tun. 10.000 Osterhasen haben Konditormeister Klaus-Peter Borst und sein Team seit März hergestellt. Der 65-Jährige steht dafür bis zu zwölf Stunden am Tag in seiner Großküche. Hier gießt er dann die noch warme Schokolade in handgroße bis einen Meter hohe Hasen-Formen.

"Beim Gießen ist es wichtig, dass die Form vorher poliert wird und das sie sauber ist. Die Schokolade muss die richtige Temperatur haben, damit sie glänzt. Das heißt, weiße muss um 32 Grad haben, bittere um die 30, Vollmilch um die 28 Grad. Und nur wenn die Temperatur ganz genau stimmt, dann glänzt die Schokolade." Klaus-Peter Borst, Konditormeister

Osternest (Symbolbild)

Osternest (Symbolbild)

Sehr beliebt: Die Ruby-Schokolade

Borst kreiert aus Schokolade nicht nur Osterhasen, sondern auch Zähne, Pinguine und Werkzeuge. Dieses Jahr liegt eine rosafarbene Schokoladensorte besonders im Trend. Die Bohnen dafür kommen von der Elfenbeinküste. Die sogenannte Ruby-Schokolade ist eine uralte Kakaosorte. Die Bohnen sind rot und dadurch schmeckt diese Sorte besonders fruchtig - ganz ohne Farbstoff oder Fruchtzusatz.

Schokolade muss nicht immer ungesund sein

Das Schöne: Schokolade muss nicht immer ungesund sein, findet zumindest Borst: "Was man machen sollte, ist eigentlich eine dunkle Schokolade nehmen, die zwischen 70 und 80,90 Prozent Kakaobestandteile hat. Die hat wenig Zucker und da kommt man eigentlich gut über Ostern."