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Blick vom Großen Arber

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    Osterausflüge: Polizei will verstärkt kontrollieren

    Da am Osterwochenende mit vielen Ausflüglern zu rechnen ist, hat die Polizei angekündigt, Ausflugshotspots verstärkt zu kontrollieren. Zwar "mit Augenmaß", aber Verstöße werden geahndet, hieß es von der Polizei in der Oberpfalz und in Niederbayern.

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    Von
    • Anne-Lena Schug

    Dass die voraussichtlich doch oft sonnigen Feiertage dazu verleiten, Ausflüge zu machen oder sich mit anderen zu treffen, ist nach den kalten Wintermonaten auch für die Polizei in der Oberpfalz und in Niederbayern nachvollziehbar und verständlich, hieß es. Viele Menschen werden das vermutlich nutzen, um in die Natur zu fahren, womöglich auch in den Bayerischen Wald. Dennoch sei das Virus weiterhin präsent und dürfe nicht vergessen werden, hieß es.

    Polizei kontrolliert Straßen und Parkplätze

    Deshalb kündigte die Polizei an, Ausflugshotspots - wie z.B. das Arbergebiet oder der Bereich um die Walhalla - verstärkt zu kontrollieren. Dabei bekommen die Beamten am Karfreitag Unterstützung der Bereitschaftspolizei, sowie am Wochenende Verstärkung durch Ergänzungsdienste. Kommt es etwa zu größeren Zusammenkünften, werde die Polizei einschreiten, Verwarnungen aussprechen, Vergehen anzeigen oder bei Bedarf Parkplätze sperren lassen. Kontrolliert werde auch an beliebten Treffpunkten und Plätzen in den Städten.

    "Nach wie vor muss jeder seinen Beitrag leisten, damit die Pandemie weiter bekämpft werden kann. Die Polizei wird nicht diejenigen schützen, die meinen, sich nicht an die rechtlichen Vorgaben halten zu müssen - zum Nachteil aller, die sich tatkräftig seit Monaten bemühen, insbesondere die Kontaktbeschränkungen, die Maskenpflicht und Ausgangssperren, soweit gültig, einzuhalten", so der Oberpfälzer Polizeivizepräsident Thomas Schöniger.

    Bei Verstößen werde kein Auge zugedrückt

    Die Polizei werde mit Fingerspitzengefühl vorgehen, aber bei Verstößen gegen die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen kein Auge zudrücken. "Wir sind überzeugt, dass beide Faktoren - Spaß und Erholung sowie die Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Vorgaben - vereinbar sind. Meiden Sie stark frequentierte Örtlichkeiten und nutzen Sie die landschaftliche Vielfalt in der Oberpfalz!", so der Polizeivizepräsident.

    Besucherströme per Internet steuern

    Wer sich informieren will, wie voll es an bestimmten Sehenswürdigkeiten und Parkplätzen ist, kann zum Beispiel auf der Seite ausflugsticker.bayern.de nachsehen. Mit diesem "Ausflugsticker" der Staatsregierung sollen Besucherströme besser gesteuert werden. Vor allem die Auslastung von Ausflugszielen in Oberbayern und Schwaben werden auf der Internetseite angezeigt - in Niederbayern sind es weniger als zehn Ausflugsziele.

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