| BR24

 
 

Bild

Ostbayerischer Asylgipfel
© BR/Harald Mitterer
© BR/Harald Mitterer

Ostbayerischer Asylgipfel

Zu viele Hemmnisse bei der Integration von Flüchtlingen haben Flüchtlingshelfer am Samstagnachmittag beim Ostbayerischen Asylgipfel in Vilsbiburg kritisiert. Zugleich wurde der Masterplan Asyl vorgestellt, in dem Verbesserungsvorschläge gemacht werden. 60 Punkte umfasst das Papier der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer. Es ist eine Art Gegenentwurf zum Masterplan Migration von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).

Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer kritisieren, dass sie von der Politik zu wenig gehört werden.

"Das wollen wir ändern. Der Masterplan ist sozusagen eine ausgestreckte Hand, um mit Politikern ins Gespräch zu kommen." Janosch Freuding, Initiatior Masterplan Asyl der Flüchtlingshelfer

Schnellere Asylverfahren und keine Großunterkünfte

Auch die Flüchtlingshelfer fordern in ihrem Plan eine Beschleunigung der Asylverfahren. Zugleich müsse aber von Anfang an eine unabhängige rechtliche Beratung garantiert werden. Außerdem wollen die Initiatoren des Masterplans dezentrale Unterkünfte anstelle der großen Ankerzentren. Zudem fordern sie bessere Perspektiven für Migranten bei Ausbildung und Arbeit.