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Ostallgäu unterstützt "1000 Schulen für unsere Welt" | BR24

© BR/Beate Bastian

Der Landkreis Ostallgäu will eine Schule in Afrika bauen und unterstützt damit die bundesweite Initiative "1000 Schulen für unsere Welt". Vorbild dabei ist ein Projekt des Landkreises Donau-Ries.

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Ostallgäu unterstützt "1000 Schulen für unsere Welt"

Der Landkreis Ostallgäu will eine Schule in Afrika bauen und unterstützt damit die bundesweite Initiative "1000 Schulen für unsere Welt". Vorbild dabei ist ein Projekt des Landkreises Donau-Ries.

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Bei einer Veranstaltung im Festspielhaus Füssen warb Landrätin Maria Rita Zinnecker bei möglichen Sponsoren und Vertretern aus Politik und Wirtschaft für die Idee des Landkreises Ostallgäu. Vorbild ist der Landkreis Donau-Ries. Dort hat Landrat Stefan Rößle das Projekt "1000 Schulen für unsere Welt" gestartet. Firmen, Bürger und Vereine wurden aufgerufen, für den Bau von Schulen in Afrika zu spenden und dadurch Entwicklungshilfe vor Ort zu leisten.

Bereits 30 Schulen in Afrika gebaut

Seit 2017 entstanden gemeinsam mit der Hilfsorganisation "Fly & Help" in Afrika 30 Donau-Rieser-Schulen. Gebaut wurde nur dort, wo bereits ein Schulsystem vorhanden ist, der Staat Lehrer zur Verfügung stelle und langfristige Verträge geschlossen werden könnten. So solle auch sichergestellt werden, dass das Geld nicht in dunklen Kanälen verschwindet.

Eine schwäbische Idee als bundesweites Vorbild

Was nach der Flüchtlingskrise 2015 als schwäbische Idee begann, ist inzwischen eine bundesweite Aktion. Unter der Schirmherrschaft von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) wird seit November 2018 im ganzen Land Geld für den Bau von 1.000 Schulen in Entwicklungsländern gesammelt. Bereits im Februar 2018 wurde in Namibia die erste Schule eingeweiht.