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Ortsumgehung Wiesenfeld: Planfeststellungsverfahren eingeleitet | BR24

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Der Karlstadter Ortsteil Wiesenfeld leidet unter dem Durchgangsverkehr. Über 12.000 Fahrzeuge fahren täglich durch den Ort. Die Regierung von Unterfranken leitet nun für die lange ersehnte Umgehungsstraße das Planfeststellungsverfahren ein.

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Ortsumgehung Wiesenfeld: Planfeststellungsverfahren eingeleitet

Der Karlstadter Ortsteil Wiesenfeld leidet unter dem Durchgangsverkehr. Über 12.000 Fahrzeuge fahren täglich durch den Ort. Die Regierung von Unterfranken leitet nun für die lange ersehnte Umgehungsstraße das Planfeststellungsverfahren ein.

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Die Staatsstraße zwischen Lohr und Karlstadt verläuft derzeit mit zwei starken Kurven durch den engen Wiesenfelder Ortskern. Täglich schlängeln sich hier rund 12.400 Fahrzeuge durch. Nun will die Regierung von Unterfranken das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung Wiesenfeld einleiten. Es sei zu erwarten, dass der Verkehr weiter zunehme, so die Regierung von Unterfranken.

Planunterlagen demnächst im Rathaus

Die geplante Straße soll südlich von Wiesenfeld verlaufen. Die Umleitung soll innerhalb des Ortes für mehr Sicherheit sorgen und die Immissionsbelastung senken. Wiesenfeld soll durch eine Einmündung im Westen und einen Kreisel im Osten an die Umgehung angeschlossen werden. Die Planunterlagen liegen ab Ende September im Karlstadter Rathaus aus. Die Regierung wird dann alle Einwände im Verfahren prüfen.

Straße schon viele Jahre versprochen

Die Ortsumgehung wird schon lange gefordert: Bereits 2008 fasste der Stadtrat von Karlstadt den Grundsatzbeschluss dazu, die Umgehung in einer Sonderbaulast zu realisieren. Hoffnungsfroh verkündete Bürgermeister Kruck im Januar 2009, wenn alles gut laufe, könnte 2011 mit dem Bau begonnen werden. Jahre später wird nun an die Planfeststellung gedacht.