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Opfer der Nürnberger Messerattacke aus Klinik entlassen | BR24

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Stich-Attacken in Nürnberg

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    Opfer der Nürnberger Messerattacke aus Klinik entlassen

    Die drei Opfer der Messerattacke von St. Johannis sind aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Anita Traud, dem BR. Das Tatmotiv ist weiter unklar.

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    Die drei Frauen im Alter von 26, 34 und 56 Jahren waren am Abend des 13. Dezember 2018 im Nürnberger Stadtteil St. Johannis auf der Straße niedergestochen worden. Eine der Frauen wurde schwer verletzt, die beiden anderen schwebten zeitweise in Lebensgefahr. Wann sie entlassen wurden und ob sie noch weiterhin ambulant behandelt werden müssen, wollte Staatsanwältin Traud aus Gründen des Opferschutzes nicht sagen.

    Haftbefehl gegen 38-Jährigen aus Sachsen-Anhalt

    Am Morgen nach den Messerattacken nahm die Polizei in St. Johannis einen dringend tatverdächtigen Mann aus Sachsen-Anhalt fest. Gegen den 38-jährigen, mehrfach vorbestraften Mann ohne festen Wohnsitz, erließ die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Woche später einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes in drei Fällen.

    Tatmotiv weiter unklar

    Ob der Beschuldigte inzwischen eine Aussage gemacht hat, wollte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht sagen. Zum Verlauf des Ermittlungsverfahrens wolle man sich derzeit nicht äußern, sagte sie. Bis zur Eröffnung des Haftbefehls gegen ihn hatte der 38-Jährige von seinem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch gemacht. Ein Tatmotiv ist damit weiterhin unklar.