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Bayern

Online-Petition zum Krankenhaussterben verlängert | BR24

© picture alliance/dpa

Arut mit Stetoskop

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    Online-Petition zum Krankenhaussterben verlängert

    Die Eintragefrist für die die Petition „Stoppt das Krankenhaussterben im ländlichen Raum“ ist verlängert worden, teilte der Initiator aus Rothenburg ob der Tauber mit. Grund sei der große Zuspruch in der Bevölkerung.

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    Die Frist sei um sieben Wochen verlängert worden, teilte der Initiator Rainer Hoffmann vom Seniorenbeirat der Stadt Rothenburg ob der Tauber dem Bayerischen Rundfunk mit. Bislang sind schon mehr als 63.500 Unterschriften auf der Plattform Openpetition.de abgegeben worden. Der Rothenburger Oberbürgermeister Walter Hartl (parteilos), der Seniorenbeirat der Stadt und der Krankenhausförderverein „Mediroth“ hatten im März 2019 die bundesweit laufende Kampagne angestoßen, um gegen das Krankenhaussterben auf dem Land zu protestieren.

    Minister hat noch nicht reagiert

    „Eine gute Krankenhausversorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, entspricht dem politischen Auftrag, in Stadt und Land gleichwertige Lebensbedingungen zu sichern“, heißt es in der Begründung zur Petition. Die ursprünglich anvisierte Zielmarke von 50.000 Unterschriften war bereits Ende des vergangenen Jahres überschritten worden. Mitte Januar soll die Petition an den Petitionsausschuss des Bundestages übergeben werden. Außerdem, so Mit-Initiator Rainer Hoffmann auf Nachfrage, „haben wir den Bundesgesundheitsminister angeschrieben mit der Bitte, die Petition an ihn persönlich überreichen zu dürfen“. Die Antwort des Ministeriums steht noch aus.