Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Wiesn, Wasen und der Wettkampf um die schönsten Zelte | BR24

© BR/Natasha Heuse

Oktoberfest: Menschenmassen im Inneren eines Bierzeltes

3
Per Mail sharen
Teilen

    Wiesn, Wasen und der Wettkampf um die schönsten Zelte

    Wiesn oder Wasen: Wer hat die schöneren Festzelte? Darum geht derzeit ein Hahnenkampf der Bierzelt-Bosse. Auf die Lästerei aus Stuttgart, in München stünden Hallen aus Edelstahl statt edler Zelte kam prompt die Replik vom Wiesn-Chef - samt Einladung.

    3
    Per Mail sharen
    Teilen

    Ende September fängt die Wiesn an - und eine knappe Woche später feiert Stuttgart seine Wasen. Doch noch bevor die erste Maß in diesem Jahr geflossen ist, ist von den jeweiligen Verantwortlichen schon Löwengebrüll zu hören.

    Münchner Zelte "nicht ganz so extravagant"

    Champions League seien die Festzelte auf der Wasen, hatte es selbstbewusst aus Stuttgart in Richtung München getönt. Auf der Wiesn dagegen: Riesige Holzhallen mit Bänken, Party, Blaskapelle - fast schon ein Restaurant. So hatte der Verantwortliche für den Aufbau von Festzelten auf dem Stuttgarter Volksfest Wasen, Silvio Döllinger (39), kürzlich über das Oktoberfest gelästert. "Und hier hast du halt wirklich - ich sag schon fast - ein Restaurant."

    Von den Zelten her hätte die Wasen die Wiesn überholt, denn in Stuttgart herrsche Holz vor, man achte eben mehr auf Details als die Münchner, wo es nicht ganz so extravagant zugehe: "Wenn du in München reinguckst, siehst du nur Edelstahl, hier müssen wir alles mit Holz verkleiden. Alles", sagte Döllinger, der zwei Jahre Oktoberfest-Erfahrung hat.

    Wiesn-Chef lädt zur Besichtigung ein

    Die Replik aus München ließ nicht lange auf sich warten und kam münchnerisch-gelassen über die Landesgrenze geweht: Es freue ihn, so Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner, dass der Stuttgarter Kollege so zufrieden mit seiner Veranstaltung sei. Mit den Zelten auf dem Original, dem Münchner Oktoberfest, könne er allerdings natürlich nicht mithalten. Der 43-Jährige lobte: "Bayerische Spitzenküche mit regionalen Produkten, liebevolle Deko ohne LED-Screens und Diskobeleuchtung sowie eine authentische und zünftige Atmosphäre ohne Ballermann - das sind die Zutaten, die die Wiesn so unnachahmlich machen."

    Sprach's und lud den "Stuttgarter Kollegen" abschließend dazu ein, sich "jederzeit davon zu überzeugen".