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Oktoberfest: Datenschutz am Wiesn-Tisch | BR24

© BR/Natasha Heuse

Reservierte Tische in Wiesnzelt

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    Oktoberfest: Datenschutz am Wiesn-Tisch

    Welche Auswirkungen hat die Datenschutzgrundverordnung auf das Oktoberfest? Darf bei Reservierungen zukünftig der Name nicht mehr dem Tisch stehen? Ein Bericht der "Bild"-Zeitung sorgt für Diskussionen. Nun äußert sich Wiesnwirt Schottenhamel dazu.

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    Datenschutzgrundverordnung - was heißt das für das Oktoberfest? Darf auf den Tischen in den Bierzelten der Name desjenigen stehen, der reserviert hat? Ein Bericht der "Bild"-Zeitung über diese Frage sorgte am Montag für Diskussionen.

    Datenschutz auf der Wiesn: Keine Änderung bei Reservierungen im Schottenhamel-Zelt

    Wiesnwirt Christian Schottenhamel, der auch zweiter Sprecher der Wiesnwirte ist, sieht keine Probleme. "Wir verwenden keine kryptisch anonymisierten Codewörter. Wir nehmen den Namen, den der Kunde gerne haben möchte", sagte Schottenhamel am Montag auf Anfrage. "Wenn jemand inkognito mit der Freundin kommen will, dann heißt er eben Huber und nicht Müller", ergänzte er mit Augenzwinkern. Bisher habe er als Wirt nicht reagieren müssen.

    Nur in einem Fall habe es nach einer Reservierung noch eine Namensänderung gegeben - aus vernünftigen Gründen, um Missverständnisse zu vermeiden. Eine "Sprengstoff-Handelsgesellschaft" hatte vor Jahren jeden Tag einen Tisch in einer Box gehabt. "Irgendwann haben wir gemeinsam besprochen: Das macht keinen so guten Eindruck." Auch über diesen Fall hatte zuerst die "Bild"-Zeitung berichtet.

    Das Oktoberfest 2019 dauert vom 21. September bis 6. Oktober.