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Bildrechte: Frank Rumpenhorst/dpa/dpa-Bildfunk

Motorrad und Fahrer werfen Schatten auf den Asphalt.

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    Ohne Helm und Zulassung: Tödliche Motorrad-Probefahrt

    Tödlicher Motorrad-Unfall in Lamerdingen im Kreis Ostallgäu: Ein 23-Jähriger wollte sein Motorrad testen, das aber nicht zugelassen war. Ohne Helm stieg er auf, raste durch die Ortschaft - und stürzte. Er starb vergangene Nacht im Krankenhaus.

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    Von
    • BR24 Redaktion
    • Matthias Lauer

    Ein junger Mann hat sein nicht zugelassenes Motorrad testen wollen und ist dabei wegen eines Fahrfehlers umgekommen.

    Motorradfahrer trug keinen Helm

    Der 23-Jährige sei am Donnerstagabend ohne Helm und laut Zeugenangaben zu schnell durch eine Ortschaft der Gemeinde Lamerdingen (Landkreis Ostallgäu) gefahren, teilte die Polizei am Freitag mit. Beim Bremsen habe das Hinterrad blockiert.

    Sturz und tödliche Kopfverletzungen

    Der Motorradfahrer stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Er musste reanimiert werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus geflogen. Dort starb er.

    Das sollten Biker vor der Fahrt beachten:

    Bevor man - vor allem auf ein unbekanntes oder lange geparktes - Motorrad steigt, empfiehlt die Polizei, die "vier großen B" zu kontrollieren - Bereifung, Bremsanlage, Beleuchtung und Bekleidung. Ausführliche Tipps gibt es hier. Unfallursache Nummer Eins sei zu schnelles Fahren. Aber auch nach umgebauten Krafträdern hält die Polizei immer wieder Ausschau. Schneller und lauter sei hier oftmals die Devise. Manipulationen am Motorrad gingen jedoch oft zu Lasten der Sicherheit.

    Motorradkontrolle im Allgäu: Polizei reagiert auf Unfallzahlen

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