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Christbaumplantage (Symbolbild)
© dpa/Karl-Josef Hildenbrand

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Martin Gruber
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Christbaumplantage (Symbolbild)

Christbäume so weit das Auge reicht. Tausende Nordmanntannen in allen Größen auf 20 Hektar. Das ist die Christbaumplantage von Michael Hechinger in Vilshofen (Lkr. Passau). Er und seine Mitarbeiter sind mittendrin in der Christbaumsaison.

"Die Bäume werden in die Fahrgasse gezogen. Dann beginnt das Einnetzen der Bäume, damit die auch unbeschädigt ankommen." Michael Hechinger

Die Lieferungen an die großen Händler sind erledigt, jetzt sind die Privatkunden dran. Das Geschäft läuft - einen Christbaum will schließlich fast jeder, meint der Christbaumfachmann.

Sorge wegen Dürre

Vor einigen Wochen hatte der Christbaumverkäufer durchaus Sorge, dass das Geschäft heuer etwas einbrechen könnte, wegen der Trockenheit im Sommer.

"Wenn man den Baum anlangt: Der harzt nicht, normalerweise müsste um diese Jahreszeit Harz zu sehen sein. Ein Zeichen der Trockenheit. Man merkt einfach, dass er die Wasserzufuhr übers Jahr nicht gehabt hat." Michael Hechinger

Richtige Schäden an den Bäumen sind aber nicht zu verzeichnen. Sie seien genauso gewachsen, haben die gleiche Fülle, die gleiche Nadelqualität wie in den vergangenen Jahren, so Hechinger. Da die Nordmanntanne ein Tiefwurzler ist, übersteht sie auch längere Trockenphasen. Der letzte Wachstumsschub ist halt etwas schwächer gewesen, erklärt der Christbaumexperte.

Christbaum 2018 braucht mehr Pflege im Wohnzimmer

Die Pflegemaßnahmen für die Endverbraucher sind etwas mehr, meint Hechinger. Sie sollten den Baum zuhause aus dem Netz rausholen und in einen Wassereimer stellen, damit der Baum nochmal Wasser ziehen kann. Dann dürfte es keine Probleme geben. Am Besten geeignet sind Christbaumständer mit integriertem Wassertank, meint der Experte.