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Offizielles Endergebnis: 18,3 Prozent für Bienen-Volksbegehren | BR24

© dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Umweltminister Glauber will mehr Blühstreifen

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    Offizielles Endergebnis: 18,3 Prozent für Bienen-Volksbegehren

    Jetzt ist es offiziell: 18,3 Prozent der Stimmberechtigten in Bayern haben beim Volksbegehren "Rettet die Bienen" für mehr Artenschutz unterschrieben. Aber wie geht es nun weiter? Umweltminister Thorsten Glauber will ein Netz von Blühstreifen.

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    Das Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt in Bayern haben dem offiziellen Endergebnis zufolge 18,3 Prozent aller Stimmberechtigten unterstützt.

    Volksbegehren "Rettet die Bienen" deutlich über 10 Prozent

    Wie der Landeswahlleiter nun mitteilte, beteiligten sich exakt 1.741.017 Menschen zwischen dem 31. Januar und dem 13. Februar mit ihrer Unterschrift an dem Volksbegehren, das unter dem Motto "Rettet die Bienen" lief.

    Damit wurde die entscheidende Zehn-Prozent-Hürde deutlich überschritten. Das vorläufige Endergebnis vom Februar hatte die Beteiligung bei 18,4 Prozent oder 1.745.383 Menschen gesehen.

    Höchste Beteiligung in Starnberg und München

    Unter den 96 kreisfreien Städten und Landkreisen im Freistaat gab es die größte Unterstützung in den Landkreisen Starnberg und München. Dort beteiligten sich 27,6 Prozent und 26,5 Prozent der Stimmberechtigten an dem Volksbegehren. In Hof dagegen waren es nur 10,5 Prozent.

    Die bislang höchste Beteiligung an einem Volksbegehren im Freistaat war im Jahr 1967 verzeichnet worden - damals waren es 17,2 Prozent bei einem schulpolitischen Thema.

    Ökologischer Anbau soll ausgebaut werden

    Das Volksbegehren zielt auf mehrere Änderungen im bayerischen Naturschutzgesetz. Beispielsweise sollen Biotope besser vernetzt und der ökologische Anbau gezielt ausgebaut werden - bis zum Jahr 2030 von derzeit 10 auf denn 30 Prozent. Kritiker, darunter vor allem der Bauernverband, warnen aber unter anderem vor den geforderten höheren Mindestflächen für den ökologischen Anbau.

    Umweltminister Glauber will mehr Blühstreifen

    Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) schlägt nun vor, mehr neue Blühstreifen zu schaffen. Er wolle drei Netze durch Bayern ziehen, sagte Glauber im Umweltausschuss des Landtags. Entlang von Flüssen soll es demnach entsprechende Schutzstreifen geben, entlang der Straßen und rund um die Wälder im Freistaat. "Wenn wir diese drei Bänder durch Bayern ziehen, würden wir einen sehr guten Erfolg haben", sagte Glauber.

    Artenschutz: Markus Söder beruft Runden Tisch ein

    Der Runde Tisch zum Thema Artenvielfalt, den Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unter dem Eindruck des Rekord-Volksbegehrens "Rettet die Bienen" einberufen hatte, soll am kommenden Montag zum zweiten Mal in großer Runde zusammenkommen.

    Mit dabei sind nach Mitteilung der Staatskanzlei wieder Vertreter der Staatsregierung, die Initiatoren des Volksbegehrens und betroffene Verbände.

    Initiatoren des Volksbegehrens und Bauernverband

    Ziel des Runden Tisches, der vom ehemaligen Landtagspräsidenten Alois Glück geleitet wird, ist es, einen Kompromiss zwischen allen Beteiligten zu finden - auf der einen Seite vor allem die Initiatoren des Volksbegehrens, auf der anderen Seite unter anderem der Bauernverband.