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Offizieller Start der Weinlese in Franken | BR24

© BR Eberhard Schellenberger

Offizieller Start der Weinlese in Franken - Symbolbild

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    Offizieller Start der Weinlese in Franken

    Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eröffnet heute in Frickenhausen (Landkreis Würzburg) offiziell die Weinlese in Franken. Am Vormittag schneidet er in der Weinlage Kapellenberg die ersten Silvaner-Trauben von den Reben.

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    "Es kann ein richtig toller Jahrgang werden," sagt Arthur Steinmann, Präsident des fränkischen Weinbauverbandes, vorsichtig. Von "Fantastischen Aussichten" spricht Hermann Kolesch , Präsident der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Er hat sich in den letzten beiden Tagen ein Bild der Lage in allen Anbauregionen Frankens gemacht.

    Viel Sonne für die Trauben

    Die Sonne hat in den letzten Wochen hohe Qualitäten hervorgebracht, gerade auch beim Silvaner, der für Franken typischen Rebsorte. Sie habe die Trockenheit besser als erwartet verkraftet. Doch ein bisschen Regen könne nicht schaden, um das Mengenwachstum zu fördern und knackig kalte Nächte könnten jetzt die Aromabildung noch weiter voranbringen, so Kolesch.

    Höhere Erntemenge als vergangenes Jahr

    Nach 70 Hektolitern je Hektar im Trockenjahr 2015 erwartet der Weinexperte eine Erntemenge von 75 bis 85 Hektolitern je Hektar. Nicht ganz so viel erwartet Marcel von den Benken, Chef des staatlichen Hofkellers als Weingut mit Lagen in allen fränkischen Anbaugebieten. Denn Anfang des Jahres habe es etwa im Steigerwald Ausfälle erst durch Frost und dann durch Hagel gegeben, in anderen Gebieten auch durch den sogenannten "falschen Mehltau".

    Jetzt aber sei die Traubenqualität hervorragend. Bereits Dienstag hat der Hofkeller mit einem Frühburgunder mit 95 Grad Oechsle aus Dorfprozelten im Landkreis Miltenberg die erste Fuhre eingefahren.