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Seit dieser Woche gilt eine FFP2-Maskenpflicht in allen öffentlichen Nahverkehrsmitteln und in Geschäften des täglichen Bedarfs. Eine erste Bilanz bei den Verkehrsbetrieben in Landshut und Regensburg fällt positiv aus.

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ÖPNV zieht positive Bilanz zur FFP2-Maskenpflicht

Seit dieser Woche gilt eine FFP2-Maskenpflicht in öffentlichen Nahverkehrsmitteln und in Geschäften des täglichen Bedarfs. Eine erste Bilanz bei den Verkehrsbetrieben in Landshut und Regensburg fällt positiv aus - die meisten Bürger halten sich dran.

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Von
  • Anne-Lena Schug
  • BR24 Redaktion

Die Verkehrsbetriebe in Niederbayern und der Oberpfalz ziehen eine positive Bilanz zum Start der FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt. Wie eine Abfrage verschiedener Verkehrsunternehmen in Niederbayern und der Oberpfalz am Montag ergab, hielten sich nahezu alle Fahrgäste an die Regel.

Keine Beschwerden in Landshut

"Die FFP2-Maskenpflicht in Landshut ist im Öffentlichen Nahverkehr wirklich ohne Probleme angelaufen. Die Fahrgäste sind alle gut informiert und hatten alle eine FFP2-Maske auf. Es sind keine Beschwerden bei uns eingegangen. Die Fahrgäste sind wirklich besonnen. Von unserer Seite da auch wirklich ein ganz großes Dankeschön", sagt Susanne Franck von den Stadtwerken Landshut.

Würde tatsächlich jemand keine FFP2-Maske tragen, würden die Busfahrerinnen und Busfahrer das zwar ansprechen, aber grundsätzlich ist das Ordnungsamt oder die Polizei für die Kontrollen zuständig.

Ab nächster Woche droht Bußgeld

Die BusfahrerInnen hätten in erster Linie die Aufgabe, die Fahrgäste und das Fahrzeug sicher von "A nach B" zu befördern. Und das auch entlang des entsprechenden Fahrplans. Deswegen kann man den Busfahrern definitiv nicht auferlegen noch Spezifikationen oder sogar CE-Nummern an Masken zu kontrollieren", sagt Martin Gottschalk von den Stadtwerken Regensburg, die die Busse in Regensburg betreiben. Diese Woche gilt noch als "Probewoche". Wer also jetzt noch keine FFP2-Maske hat, müsste bei einer Kontrolle noch nicht mit einer Strafe rechnen.

Ab nächster Woche droht in so einem Fall aber gegebenenfalls ein Bußgeld. Wie hoch das sein wird, ist noch nicht bekannt.

FFP2-Masken schützen besser

Die Pflicht zur FFP2-Maske im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel soll nicht nur die Mitmenschen schützen, sondern auch die Träger selbst. Auch Menschen, die gegen Covid-19 geimpft worden sind oder eine Covid-19-Erkrankung hinter sich haben, müssen eine FFP2-Maske tragen. Denn noch weiß niemand, ob sie wieder ansteckend werden könnten.

Wer von der Pflicht ausgenommen ist

Die FFP2-Masken-Pflicht gilt nicht in Fernverkehrszügen. Ausgenommen von der Pflicht sind zudem Kinder und Jugendliche unter 15 Jahre - ebenso das Verkaufspersonal in Geschäften, wenn es mithilfe durchsichtiger Stellwände rund um Kassen und Verkaufstresen geschützt ist.

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