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ÖPNV Ostbayern: Vordertüren in Bussen geschlossen | BR24

© BR/Veronika Meier

In einigen Bussen ist der Fahrerbereich abgesperrt. Auch die vorderen Türen in allen Bussen für den Ein- und Ausstieg werden nicht geöffnet.

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    ÖPNV Ostbayern: Vordertüren in Bussen geschlossen

    Die Verkehrsverbunde in Niederbayern und der Oberpfalz reagieren auf die Ausrufung des Katastrophenfalls in Zusammenhang mit dem Coronavirus und passen die Regelungen für den ÖPNV an. In Niederbayern können Fahrgäste teilweise kostenlos fahren.

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    Die Verkehrsverbünde in Niederbayern und der Oberpfalz reagieren auf die Ausrufung des Katastrophenfalls in Zusammenhang mit dem Coronavirus und stellen den Fahrkartenverkauf bei Busfahrerinnen und Busfahrern im Regionalverkehr ein. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer begrüßt das:

    "Die Gesundheit steht an erster Stelle – sowohl für die Fahrgäste als auch für das Personal. Deswegen ist es richtig, dass Busfahrerinnen und Busfahrer vorerst keine Tickets mehr verkaufen. Der gesamte ÖPNV ist für unsere Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Durch solche und weitere Maßnahmen tragen die Verkehrsunternehmen dazu bei, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund bleiben und der ÖPNV damit weiterfährt." Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer

    Kein Ticketverkauf mehr in den Bussen

    Der Regensburger Verkehrsverbund RVV schließt als Vorsorgemaßnahme vorübergehend den Schalterbereich des Kundenzentrums. Dies teilt der RVV auf seiner Homepage mit. Auch die vorderen Türen in allen Bussen für den Ein- und Ausstieg werden nicht geöffnet. Ein Ticketverkauf in Bussen findet nicht mehr statt. Stattdessen sollen sich Fahrgäste ihr Ticket vor Fahrtantritt über die App oder an den Ticketautomaten lösen.

    Der RVV bittet sie zudem, auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden zu folgen und die notwendigen Hygienemaßnahmen, wie z.B. gründliches Händewaschen, unbedingt einzuhalten.

    Änderungen gelten auch in Neumarkt, Weiden und Amberg

    Identisch handhaben es auch die öffentlichen Verkehrsverbünde in Neumarkt, Weiden und Amberg. Aufgrund der angeordneten Schulschließung kommt es in vielen Städten zu Fahrplanänderungen. Die Busse in Regensburg und teilweise im Landkreis Amberg-Sulzbach verkehren seit Montag (16. März) nach dem Fahrplan "Mo - Fr an schulfreien Tagen". Weiden startet ab 23.März den Ferienfahrplan. In Cham fahren die Schulbusse weiterhin wie an Schultagen.

    Straubing: Kostenlose Bus-Nutzung möglich

    Damit Fahrgäste sowie Busfahrer kein Bargeld mehr anfassen müssen, werden im Stadtbereich Straubing ab sofort keine neuen Fahrtickets mehr verkauft. Das teilt Straubings OB Markus Pannermayr auf seiner Facebookseite mit. Dort ist eine kostenlose Nutzung der Stadtbusse bis zum 5.April 2020 möglich. Anstelle eines Fahrkartenkaufs können die Fahrgäste jedoch freiwillig spenden. Der Erlös geht an die Aktion "Freude durch Helfen", um Bedürftige in der Region zu unterstützen, die Hilfe brauchen.

    Pannermayr ruft zu Rücksicht in den Bussen auf: "Sollten Sie feststellen, dass der Bus bereits zu voll ist, warten Sie wenn möglich auf den nachfolgenden Bus." Auch hier wird nur die hintere Türe für Fahrgäste geöffnet und die Busse täglich desinfiziert. Ab Mittwoch (18.März) gilt der Ferienfahrplan.

    Landshut: Fahren ohne Fahrschein keine negativen Folgen

    In Landshut werden vorübergehend die Fahrscheinkontrollen in den Bussen eingestellt, da die Servicestellen bis auf Weiteres schließen. Da auch die Busfahrer keine Fahrscheine mehr verkaufen, wäre es für die Fahrgäste schwierig welche zu kommen. Das bedeutet: das Fahren ohne Fahrschein hat aufgrund der Ausnahmesituation keine negativen Folgen für den Fahrgast, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke Landshut.

    Der Betrieb der Abendlinie wurde allerdings eingestellt. Da wegen der Corona-Vorschriften Diskotheken, Bars, Gaststätten und Theater und Kinos abends geschlossen bleiben, werden die Abendlinien-Busse ab Mittwoch bis einschließlich 19. April nicht mehr fahren.

    RBO: Kein Ticketverkauf im Bus und Einstieg nur hinten

    Der RBO-Ostbayernbus der Deutschen Bahn setzt seit Montag, 16.03., in den Bussen vorübergehend den Ticketverkauf durch die Busfahrer aus. Fahrgäste werden gebeten, die Tickets schon vorher an den Ticketautomaten oder in den Vorverkaufsstellen zu erwerben. Zudem verkehren die Busse ab Montag, 23.03., nach dem Ferienfahrplan. Einstieg in die Busse ist nur noch hinten möglich.

    Landkreis Deggendorf: Busse fahren nach ab Montag Ferienfahrplan

    Für den ÖPNV des Landkreises Deggendorf wurde laut Landratsamt folgende Regelung getroffen: In dieser Woche (KW 12/20) fahren die Busse der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf (VLD) nach regulärem Fahrplan. Ausnahme: Die Linie 4116 (Fa. Hansbauer) fährt ab sofort nach Ferienfahrplan. Ab nächster Woche (KW 13/20) fahren die Busse der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf (VLD) nach dem Ferienfahrplan. Das Rufbusangebot bleibt bis auf weiteres in vollem Umfang bestehen. In der Stadt Deggendorf bleibt der Fahrplan des Stadtbusses unverändert. Allerdings werden auch hier Passagiere gebeten, nur noch hinten zuzusteigen.

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