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Bildrechte: Manuel Rauch/BR

Bis auf die S-Bahn in München werden alle Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs in der Landeshauptstadt bestreikt

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Tarifstreit: In München fahren S-Bahnen und die U 6

Der Öffentliche Personennahverkehr in Ingolstadt und München ist wegen des Warnstreiks stark beeinträchtigt. Eingeschränkt fahren die U-Bahn-Linie U 6, und die Trambahn-Linien 19 und 25. Busse sind laut MVG "meist im 20-Minuten-Takt" im Einsatz.

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Von
  • Manuel Rauch
  • Christoph Dicke

Im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird seit Montagmorgen wieder gestreikt: Betroffen von den ganztägigen Warnstreiks sind in Oberbayern Ingolstadt und München. Regional- und S-Bahnen fahren ganz normal. Laut Verdi streiken in Oberbayern nur die Beschäftigten der öffentlichen Arbeitgeber im Nahverkehr, nicht - wie in anderen Regionen Bayerns - die der privaten Omnibusunternehmen. Die Beschäftigten im Öffentlichen Nahverkehr fallen nicht unter die Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst vom Sonntag.

München: U6 sowie Tram 19 und 25 eingeschränkt in Betrieb

Bis auf die S-Bahn in München werden alle Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs in der Landeshauptstadt bestreikt: In der Früh blieben zunächst alle U-Bahnen im Depot. Inzwischen fährt laut Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) zumindest eingeschränkt die U6. Ebenso sind die Tramlinien 19 und 25 wieder eingeschränkt in Betrieb. Die Trambahn ist laut MVG genauso stark eingeschränkt wie die U-Bahn. Bei den Bussen will man auf möglichst vielen Linien einen 20-Minuten-Takt anbieten. Laut Verdi wird der Warnstreik in München um 20 Uhr beendet.

Busse in Freising betroffen

Auch der Stadtbusverkehr in Freising ist wegen des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr bis 16 Uhr eingestellt. Sie seien darüber selbst erst am Wochenende informiert worden, teilten die Stadtwerke Freising mit.

Massive Ausfälle auch in Ingolstadt

In Ingolstadt rechnet man mit massiven Ausfällen sowohl im Linienverkehr der Ingolstädter Verkehrsgesellschaft, als auch beim Stadtbus sowie beim Airport-Express. Der Warnstreik geht laut Verdi bis zum Dienstschluss in der Nacht.

Verdi fordert vor allem die Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden, was die Arbeitgeber bislang ablehnen. Ende Oktober beziehungsweise Anfang November werden die Verhandlungen zu den verschiedenen Tarifverträgen im ÖPNV weitergehen.

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