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ÖPNV-Gipfel: Viele Pläne für Bus und Bahn in Oberbayern | BR24

© BR/Anton Rauch

Die Erwartungen waren hoch vor dem ÖPNV-Gipfel in der Staatskanzlei. Die Städte und Gemeinden fordern mehr Geld für Fahrzeuge und Infrastrukturausbau. Denn vor allem auf dem Land verdient kaum etwas den Namen "Öffentlicher Personennahverkehr".

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ÖPNV-Gipfel: Viele Pläne für Bus und Bahn in Oberbayern

Die Erwartungen waren hoch vor dem ÖPNV-Gipfel in der Staatskanzlei. Die Städte und Gemeinden fordern mehr Geld für Fahrzeuge und Infrastrukturausbau. Denn vor allem auf dem Land gibt es oft noch Lücken beim Öffentlichen Personennahverkehr.

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In der Erklärung von Freistaat und kommunalen Spitzenverbänden heißt es, dass alle einen besseren Nahverkehr wollen – in den Städten und auf dem Land - und dass sie das als Gemeinschaftsaufgabe sehen.

Mehr Geld für Strecken, Takte und Fahrzeuge

Klar geworden ist beim bayerischen Verkehrsgipfel, dass der Freistaat Geld in den Betrieb von Strecken stecken will und nicht nur in Oberbayern die MVV-Reform unterstützt. Dabei soll der Öffentliche Personennahverkehr bezahlbar bleiben, das heißt zumindest stabil, wenn er schon nicht billiger wird. Für die Gemeinschaftsfinanzierung soll mehr Geld vom Bund fließen. Hier will die Staatsregierung verhandeln, damit mehr Geld aus dem Bundeshaushalt in die Anschaffung von Bussen und Bahnen fließt. In Bayern soll es bald für Schüler und Auszubildende ein 365 Euro-Ticket geben, vielleicht sogar schon in diesem Herbst. Das ist das erklärte Ziel von Staatsregierung, Städten und Gemeinden.

365 Euro-Ticket für alle bayerischen Schüler, Studenten und Azubis

Egal ob Bäckerlehrling, Berufsschüler oder möglicherweise FH-Student - alle sollen dieses 365 Euro-Ticket möglichst bald bekommen. Das ist erklärter politische Wille Die Details müssen aber noch verhandelt werden, zum Beispiel ob es nur für einen Kreis gilt, einen ganzen Verbund – wie zum Beispiel den MVV - oder auch eine Schüler-und-Azubi-Flatrate für ganz Bayern.

Wo gibt es künftig neue Linien? Hat der Gipfel da etwas gebracht?

Beim Gipfel gab es die Absichtserklärung, besser zusammenzuarbeiten und die Maßnahmen gemeinsam zu finanzieren. Der Freistaat will beispielsweise mehr Ringbuslinien und Expressverbindungen einführen, sowie eine bessere Taktung. Auf dem Land soll es Flexbusse und Uberfahrer geben.

Darüber hinaus wird ein Mobilitätsrat gegründet, der die Zukunftsfragen verhandeln soll. Auch weitere Treffen sind geplant - mit dem Münchner Oberbürgermeister und dann weitere Gipfel mit den Kommunalvertretern im Sommer und im Herbst.