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Die Seilbahnen am Ochsenkopf werden neu gebaut. Die Seilbahn Nord in Bischofsgrün und die Seilbahn Süd in Fleckl bekommen jeweils eine neue Talstation. Das hat der Zweckverband beschlossen.

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Ochsenkopf: 24 Millionen Euro für neue Seilbahn-Stationen

Die Seilbahnen am Ochsenkopf werden neu gebaut. Die Seilbahn Nord in Bischofsgrün und die Seilbahn Süd in Fleckl bekommen jeweils eine neue Talstation. Außerdem wird eine gemeinsame Bergstation errichtet. Das hat der Zweckverband beschlossen.

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Von
  • Markus Feulner

Am Ochsenkof wird kräftig investiert: Die beiden Seilbahnen am Ochenkopf bekommen neue Talstationen und eine gemeinsame Bergstation. Die Nordbahn erhält zudem eine Zwischenstation. Das hat der Zweckverband zur Förderung des Fremdenverkehrs und Wintersports im Fichtelgebirge nach fünfstündiger Diskussion beschlossen.

Wirtschaftsministerium bezuschusst den Bau der neuen Seilbahnen

Für die Gebäude werden Kosten von rund 7,5 Millionen Euro angesetzt. Alle Stationen sollen barrierefrei ausgeführt werden. Außerdem wird die Talstation Süd ein Stück weit nach unten verlegt und liegt dann außerhalb der Wasserschutzzone. Die Gesamtkosten für die Bahnen werden momentan auf etwa 24 Millionen Euro veranschlagt. Für 30 Prozent der Kosten gibt es eine Förderzusage aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium.

Statt im Sessellift mit der Kabinenbahn auf den Ochsenkopf

Die neuen Bahnen sollen mit Kabinen ausgestattet werden und die bis zu 30 Jahre alten Sessellifte ersetzen. Die Kabinen können mit 2.250 Personen in der Stunde doppelt soviele Fahrgäste als bisher befördern. In Kabinen können auch Menschen mit Handicap auf den Ochsenkopf kommen.

Corona-Pandemie verzögerte Planungen für neue Seilbahnen

Nach den Beschlüssen des Zweckverbands sollen die neuen Seilbahnen auf den ursprünglichen Planungen aus dem Jahr 2018 aufbauen. Ein Baubeginn ist für Frühjahr 2022 vorgesehen. Ursprünglich sollte die Nordbahn bereits im Dezember 2020 fertiggestellt sein. Fehlende Beschlüsse, Unklarheiten bei der Kreditaufnahme und dem Ausschreibungsverfahren sowie letztlich auch die Corona-Pandemie verzögerten den Seilbahn-Neubau.

Prüfungsverband sah keine rechtlichen, aber formale Fehler

Ein Prüfungsverfahren bei der Regierung von Oberfranken und durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV) musste abgewartet werden. Die Prüfungen ergaben keine rechtlichen, aber formale Fehler. Als Konsequenz aus diesen Prüfungen sollen eine Geschäftsordnung und eine Satzungsänderung für den Seilbahn-Zweckverband erarbeitet werden. Die Beschlüsse des Zweckverbandes fielen einstimmig.

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