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Herzkissen-Näherinnen aus Ochsenfurt
© BR-Studio Mainfranken/Carol Lupu

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Carol Lupu
© BR-Studio Mainfranken/Carol Lupu

Herzkissen-Näherinnen aus Ochsenfurt

Waltraud Seuffert ist Mitorganisatorin des Näh-Kreises. Eigentlich hatte die Gruppe vor Jahren begonnen sich zu treffen, um Patchwork zu nähen und allerlei Liegengebliebenes. Bis dann die Jüngste im Kreise, Moni Singer, in einem Patchworkheft auf das Herzkissen für Krebspatienten gestoßen ist. Nach ein, zwei Versuchen ging der Manufakturbetrieb im Pfarrsaal von St. Thekla los.

Ehrenamtliche Arbeit

Eine sucht die Stoffe aus, die andere schneidet zu und die dritte näht die Kissen zusammen, lässt aber ein kleines Loch, durch die die Füllung gestopft werden kann. Die jüngste der Damen ist 48, die älteste 74. Direkten Kontakt zu den Brustkrebspatienten haben die Frauen nicht. Hin und wieder, so erzählen sie, kommt eine Frau auf die Näherinnen zu und bedankt sich für das Kissen oder spendet. Denn alles ist aus Spenden und mit ehrenamtlicher Arbeit finanziert.

Näherinnen aus Ochsenfurt

Näherinnen aus Ochsenfurt