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Oberstdorf bereitet sich auf Nordische Ski WM 2021 vor | BR24

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Oberstdorf bereitet sich die Nordische Ski WM 2012 vor. Reporter Rupert Waldmüller erklärt, welche Bauarbeiten jetzt anstehen.

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Oberstdorf bereitet sich auf Nordische Ski WM 2021 vor

Oberstdorf steckt mitten in den Vorbereitungen auf ein sportliches Highlight: Die Nordische Ski WM 2021. Der Fahrplan bis dahin ist sehr eng, denn für die anstehenden Bauarbeiten am Langlauf- und Skisprungstadion hat man nur ein knappes Jahr Zeit.

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In knapp zwei Jahren startet die Nordische Ski WM in Oberstdorf. Um für das sportliche Großereignis fit zu sein, haben die Oberstdorfer ein Mammutprogramm vor sich. Rund 40 Millionen Euro werden in den kommenden Monaten in den Sportanlagen verbaut.

Gelände im Langlaufstadion wird neu modelliert

Größter Brocken ist das Langlauflaufstadion im Ried. Dort wird die Streckenführung der Loipen zum Teil neu gemacht. Das heißt, das Gelände muss neu modelliert werden – also müssen echte Erdmassen bewegt werden. Dann wird ein neues Funktionsgebäude mit Umkleiden und Lagerräumen gebaut, eine Maschinenhalle für die Loipenpflegefahrzeuge, eine neue Beschneiungsanlage sowie eine neue Loipenbrücke.

Auch Skisprungstadion wird zur Baustelle

Aber auch im Skisprungstadion steht so einiges auf dem Programm: So soll es einen neuen Schrägaufzug, neue Kleinschanzen sowie einen neuen Athletenbereich geben. Auch die Windschutznetze sollen erneuert werden, zudem stehen Betonsanierungen an.

Bauarbeiten starten Ende März

Kleinere Vorarbeiten sind schon im Herbst gemacht worden. Die großen Arbeiten starten, sobald der Schnee geschmolzen ist. Als Starttermin steht der 26. März im Raum. Und dann muss es schnell gehen: Denn die Anlagen sollen bis zu den Vor-Wettbewerbern, der Vierschanzentournee und zur Tour de Ski 2020 schon fertig sein, das heißt, man hat nur ein knappes Jahr lang Zeit für die großangelegten Bauarbeiten. Aber die Organisatoren sind optimistisch, dass sie das schaffen.

Kritik an Kosten und langfristigem Nutzen

Trotz aller Vorfreude gibt es in Oberstdorf auch Kritik an der sportlichen Großveranstaltung. Ein Dorn im Auge sind die hohen Kosten und der langfristige Nutzen der Sportanlange. Viele fragen sich: Was hat denn der Ort davon außer ein paar beschneiten Loipen? Aber die Befürworter sagen: Seit der letzten WM 2005 haben sich die Vorgaben des Internationale Ski-Verbands FIS geändert, somit seien die Umbauten nötig. Und diese seien zudem eine Investition in die Zukunft, weil Oberstdorf damit dann langfristig mithalten kann mit anderen Wintersportorten.