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Klärschlammverwertungsanlage im Industriecenter Obernburg (ICO)
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Klärschlammverwertungsanlage im Industriecenter Obernburg (ICO)

Die Kosten für die Anlage belaufen sich auf rund 5,9 Millionen Euro. Weil bei Erdgas, Transport- und Entsorgungskosten gespart werden kann und zudem auch noch Wärme an das Kraftwerk Obernburg (KWO) verkauft wird, soll sich die Anlage nach etwa sieben Jahren amortisieren.

Lkw-Pendelverkehr überflüssig geworden

Über eine neu errichtete Klärschlammdruckleitung von der Gemeinschaftskläranlage in Elsenfeld wird der Klärschlamm direkt auf das Gelände des Industriecenters Obernburg (ICO) gepumpt. Früher musste der Klärschlamm dreimal am Tag per Lkw von Elsenfeld nach Obernburg gebracht werden. In der neuen Anlage wird der Klärschlamm entwässert, getrocknet und danach verbrannt. Der Ascherückstand aus dem Verbrennungsprozess wird wegen des hohen Zinkanteils extern weiterverwertet.

Die Klärschlammverwertungsanlage ist ein Gemeinschaftsprojekt des Abwasserzweckverbandes Main-Mömling-Elsava (AMME) und der ICO-Betreibergesellschaft Mainsite.