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Oberfrankens Möbelindustrie ist trotz Corona optimistisch | BR24

© picture alliance/Rolf Vennenbernd

Die oberfränkische Möbelindustrie blickt trotz Corona optimistischer in die Zukunft als andere Branchen.

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    Oberfrankens Möbelindustrie ist trotz Corona optimistisch

    Auch an der bayerischen Möbelindustrie geht die Corona-Krise nicht spurlos vorbei. Die Branche blickt aber optimistischer in die Zukunft als andere. Viele Menschen hätten den Lockdown im Frühjahr genutzt, um ihr Zuhause umzugestalten.

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    Von
    • Sandra Jozipovic

    Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsätze in der Zeit des Lockdowns auch in der Möbelindustrie ins Minus gerutscht. Laut dem Verband der Deutschen Möbelindustrie verzeichnen die Hersteller deutschlandweit von Januar bis Juli einen Umsatzrückgang von 8,9 Prozent. Trotzdem gäben die Unternehmen ein insgesamt positives Feedback, so eine Sprecherin des Verbands der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern.

    Nachholbedarf an Wohnmöbeln nach dem Lockdown

    Die Auftragslage sei aktuell gut. Nach dem Lockdown herrsche Nachholbedarf an Wohnmöbeln, von dem auch die oberfränkischen Hersteller profitiert haben. Viele Menschen hätten den Lockdown für die Umgestaltung ihres Zuhauses genutzt und wollten sich neu einrichten. Ob diese Entwicklung die Verluste kompensieren könne, bleibe abzuwarten.

    Möbelindustrie: Rund 60 Betriebe in Oberfranken

    Für Oberfranken ist die Möbelindustrie mit rund 60 Betrieben ein wichtiger Wirtschaftszweig. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 1,4 Milliarden Euro. Rund ein Drittel der bayerischen Möbelhersteller sitzen in der Region. Bayernweit arbeiten rund 22.000 Beschäftigte in der Möbelindustrie.

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