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Nach dem Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Kulmbach versuchen die Rettungskräfte, die beiden verstorbenen Insassen zu bergen. Explosionsgefahr hatte die Aktion bisher verhindert. Die Identität der Toten ist noch nicht abschließend geklärt.

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Oberpfälzer bei Flugzeugabsturz tödlich verunglückt

Nach dem Absturz eines Sportflugzeugs bei Kulmbach haben die Rettungskräfte die beiden verstorbenen Insassen erfolgreich geborgen. Explosionsgefahr hatte die Aktion zunächst verhindert. Jetzt ist klar: Einer der beiden Toten stammt aus der Oberpfalz.

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Von
  • Nicolas Eberlein
  • BR24 Redaktion

Einen Tag nach einem Flugzeugabsturz bei Kulmbach ist das Wrack mit den Leichen der Insassen geborgen worden. Die beiden toten Insassen konnten aufgrund der Explosionsgefahr des Flugzeugs am Abend des Absturzes vorerst nicht aus der Maschine geborgen werden. Beide Insassen starben, einer davon stammt aus der Oberpfalz.

Explosionsgefahr verhindert Bergung der Toten

Das Ultraleichtflugzeug war aus noch ungeklärter Ursache direkt nach dem Start aus noch geringer Höhe abgestürzt, hatte sich überschlagen und war auf dem Dach liegengeblieben. Beide Insassen, ein 52-jähriger Pilot aus dem Landkreis Kulmbach und ein 51 Jahre alter Mann aus der Oberpfalz, starben an der Unfallstelle.

Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks hatten am Donnerstag noch versucht, die Maschine zu drehen, um an die Insassen heranzukommen. Dabei bestand aber die Gefahr, dass die Treibladung des Sicherheitsfallschirms explodiert. Die Bergung sei daher zunächst nicht möglich gewesen. Etwa 100 Einsatzkräfte waren nach dem Vorfall vor Ort. Luftunfallspezialisten schätzen den Gesamtschaden auf 120.000 Euro.

Flugzeug stürzte kurz nach Start ab

Am Tag des Absturzes konnte das Flugzeug nur minimal angehoben werden. Das machte es einer Notärztin möglich, zu den Insassen zu gelangen. Sie stellte den Tod der Personen fest.

Die Ursache des Unglücks ist nach wie vor unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sei eingeschaltet, hieß es. 

Flugzeug-Abstürze bei Burg Feuerstein und Kulmbach

Erst vor knapp einem Monat war bei einem Flugzeugabsturz auf einem oberfränkischen Verkehrslandeplatz ein Pilot ums Leben gekommen. Der Absturz auf dem Landeplatz Burg Feuerstein war bereits der vierte Flugunfall innerhalb drei Wochen gewesen.

Im Raum Kulmbach war zuletzt im Herbst vergangenen Jahres ein Kleinflugzeug abgestürzt. Der Pilot kam dabei ums Leben.

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