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Obdachloser stirbt in Haftzelle der Münchner Polizei | BR24

© picture alliance / Markus Brandhuber

Polizist mit Handschellen (Symbolbild)

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    Obdachloser stirbt in Haftzelle der Münchner Polizei

    Er wurde wegen Ladendiebstahls festgenommen: Ein Obdachloser hat die Nacht in einer Haftzelle der Münchner Polizei nicht überlebt. Am Morgen wurde er tot in seiner Zelle aufgefunden. Das Landeskriminalamt soll nun die Todesursache ermitteln.

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    Ein 49-jähriger Mann ist in einer Haftzelle des Münchner Polizeipräsidiums gestorben. Wie die Polizei mitteilte, war der Obdachlose am Donnerstagvormittag wegen Ladendiebstahls festgenommen und anschließend in einem Krankenhaus auf seine Haftfähigkeit untersucht worden. Dort sei er für haftfähig erklärt worden.

    Mann vermutlich alkoholkrank

    Am Abend zeigte der vermutlich alkoholkranke Mann starke Entzugserscheinungen und wurde mit Schmerzen erneut in eine Klinik gebracht. Dort wurde nach einer Behandlung erneut keine Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt gesehen. Kurz nach Mitternacht kehrte der 49-Jährige in die Haftzelle zurück.

    Am frühen Morgen tot aufgefunden

    Bei regelmäßigen Kontrollen habe es zunächst keine Auffälligkeiten gegeben. Bei einer weiteren Kontrolle in der Früh gegen 5 Uhr habe der Mann keine Lebenszeichen mehr von sich gegeben, so die Polizei. Eine Reanimation blieb erfolglos. Die Todesursache soll aus Gründen der Neutralität nun vom Bayerischen Landeskriminalamt ermittelt werden. Der Mann sollte am Freitag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

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