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Reiter will Münchenzulage für Beschäftige der Stadt verdoppeln | BR24

© picture-alliance/dpa/Sven Hoppe

Dieter Reiter

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Reiter will Münchenzulage für Beschäftige der Stadt verdoppeln

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat sich auf der Mai-Kundgebung des DGB für eine Verdoppelung der Münchenzulage für alle städtischen Beschäftigten der unteren und mittleren Einkommensgruppen ausgesprochen. Sie bekämen dann 266 statt 133 Euro.

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Er unterstütze ausdrücklich den erst am Dienstag eingebrachten Antrag der SPD-Stadtratsfraktion, die Zulage von aktuell 133 Euro pro Monat auf 266 Euro anzuheben, erklärte Reiter bei der Mai-Kundgebung des DGB.

"Wir müssen als Arbeitgeber unseren Beschäftigten, die täglich für uns arbeiten und unser München am Leben erhalten, die Chance geben, dass sie sich München auch in Zukunft leisten können." Dieter Reiter (SPD), Münchner Oberbürgermeister

Die SPD setze sich bewusst für eine Verdopplung ein, damit im Geldbeutel der Beschäftigten auch etwas davon ankomme. Ihm sei klar, dass die Erhöhung Geld kosten werde – "und nicht gerade wenig" –, so der Oberbürgermeister, "aber ich bin überzeugt davon, dass es jeden Cent wert ist".

Reiter will Zulage auch für Beamte des Freistaats

In einer Pressemitteilung der Stadt kündigt der OB außerdem an, sich beim Freistaat dafür einsetzen zu wollen, dass die Münchenzulage auch für Beamte dieser Einkommensgruppen verdoppelt werden. Ebenso werde er die Tarifpartner der städtischen Beteiligungsgesellschaften auffordern, die Einkommen ihrer Beschäftigten entsprechend zu verbessern.

Verdi-Geschäftsführer: "Regionale Hochpreiszulagen sinnvoll"

Norbert Flach, stellvertretender Landesbezirksleiter Bayern der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, hat in einer Presseerklärung bereits positiv auf die SPD-Initiative reagiert. "Wir haben die Hoffnung, dass der Münchner Stadtrat diesen Antrag mit großer Mehrheit annehmen wird." Seine Gewerkschaft stehe für eine "zeitnahe Aufnahme der Tarifverhandlungen zur Verfügung".

Auch der Münchner verdi-Geschäftsführer Heinrich Birner lobt den Vorstoß: "Ein Euro Nettolohn ist wegen der teuren Lebenshaltungskosten in München weniger wert als in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb sind regionale Hochpreiszulagen sinnvoll", wird er in der Pressemitteilung zitiert.

© BR

Die traditionellen Kundgebungen zum 1. Mai standen im Zeichen der Europawahl. Unter dem Motto "Europa - jetzt aber richtig" lud der DGB in Bayern zu 99 Kundgebungen.

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  • Günther Rehm
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