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Nur zwei der Corona-Patienten in Bayern haben leichtes Fieber | BR24

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Die Furcht vor der Ansteckung. Sie steigt mit der Zahl der gemeldeten Corona-Fälle. Da ist Krisenmanagement gefragt. Auch in Bayern. Das Kabinett hat heute beraten.

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Nur zwei der Corona-Patienten in Bayern haben leichtes Fieber

Zehn Menschen sind in Bayern mit dem Coronavirus infiziert. Sie sind in einem stabilen Zustand, nur zwei Patienten haben leichtes Fieber. Bekannt wurde zudem, dass eine der beiden in Frankfurt behandelten Patienten aus dem Kreis Freising kommt.

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Die bislang zehn Patienten in Bayern, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind, befinden sich allesamt in einem stabilen klinischen Zustand. "Es geht den Patienten gut", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml in München. Zwei von ihnen hätten leichtes Fieber.

Ein Zeitpunkt für die Entlassung der bayerischen Patienten aus den Kliniken in München-Schwabing und Trostberg ist weiter offen. Momentan seien alle Patienten noch Virus-Träger, sagte Huml.

Zuletzt wurde die Krankheit bei einem weiteren Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto festgestellt, außerdem ist ein zweites Kind aus dem Landkreis Traunstein infiziert.

Frau aus Kreis Freising infiziert

In Deutschland wurde das Virus außer bei den Betroffenen in Bayern auch bei zwei Leuten nachgewiesen, die am Samstag mit 124 weiteren Deutschen aus China ausgeflogen worden waren. Eine der beiden betroffenen Personen ist eine 45-Jährige aus dem Landkreis Freising, wie das Landratsamt mitteilte. Die Frau ist demnach in einem "klinisch guten Zustand" und wird in der Infektionsstation des Uniklinikums Frankfurt isoliert und überwacht. Kontakte mit der Bevölkerung in Freising bestanden nicht.

Kabinett berät über Umgang mit Corona-Virus

Der Umgang mit dem Virus beschäftigte am Dienstag auch das bayerische Kabinett. Bayern forderte eine bundeseinheitliche Regelung im Umgang mit dem Virus an Flughäfen. "Um die Ansteckungsgefahr durch Einreisende nach Deutschland bestmöglich zu minimieren, bedarf es rasch eines bundesweit einheitlichen Vorgehens", teilte Gesundheitsministerin Huml nach der Sitzung mit. Auch über eine europaweite Position solle gesprochen werden.

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Bayern fordert eine bundeseinheitliche Regelung im Umgang mit den Risiken durch das Coronavirus an Flughäfen in Deutschland.

Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Version des Artikels hieß es, dass nur ein Corona-Patient in Bayern leichtes Fieber hat. Das war die Aussage der Schwabinger Krankenhauses, in dem aber nicht alle bayerischen Corona-Patienten behandelt werden.

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