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Nur Schienenersatzverkehr zwischen Eichstätt und Ingolstadt | BR24

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Die Bayerische Regiobahn ersetzt ihren Zugverkehr zwischen Eichstätt und Ingolstadt ab heute Früh komplett durch Busse und Taxis. Seit vergangener Woche verursacht dort ein Mangel an Lokführern massive Zugausfälle.

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Nur Schienenersatzverkehr zwischen Eichstätt und Ingolstadt

Die Bayerische Regiobahn ersetzt ihren Zugverkehr zwischen Eichstätt und Ingolstadt ab heute Früh komplett durch Busse und Taxis. Seit vergangener Woche verursacht dort ein Mangel an Lokführern massive Zugausfälle.

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Die Bayerische Regiobahn ersetzt ihren Zugverkehr zwischen Eichstätt und Ingolstadt ab Mittwochfrüh komplett durch Busse und Taxi, wie ein Sprecher dem Bayerischen Rundfunk sagte. Seit der vergangenen Woche verursacht ein Mangel an Lokführern massive Zugausfälle auf den Strecken zwischen Eichstätt Stadt und Eichstätt Bahnhof sowie auf der Strecke Eichstätt Bahnhof - Ingolstadt Hauptbahnhof.

Schüler sollen wieder pünktlich in den Unterricht kommen - und auch nach Hause, so verspricht es die Bayerische Regiobahn. Dafür sorgen Sammeltaxis und Kleinbusse auf der Strecke zwischen Eichstätt Bahnhof und Eichstätt Stadt. Zwischen Eichstätt Stadt und Ingolstadt Hauptbahnhof können die Fahrgäste Express-Busse nutzen. In jedem Fall gelten die Zugtickets. Taxis und Busse sollen so häufig fahren, wie zuvor die Züge. Den exakten Fahrplan stellt die Bayerische Regiobahn online.

Bis Endes des Monats keine Züge mehr

Um Verwirrungen vorzubeugen, lässt die Regiobahn auf den genannten Strecken sämtliche Züge entfallen und stellt komplett auf Schienenersatzverkehr um, also auf Busse und Taxis. Das gilt auf jeden Fall bis Ende des Monats. Für die Zeit danach habe man noch Klärungsbedarf.

Engpass an Lokführern

Die Regiobahn geht jedoch davon aus, dass bis September wieder genügend Lokführer zur Verfügung stehen und der reguläre Fahrplan dann wieder gilt. Bis dahin schließen neue Mitarbeiter ihre Ausbildung als Lokführer ab. Zu dem Engpass an Lokführern kam es, weil die Regiobahn Anfang des Jahres ihr Netz stark ausgeweitet hat und die Zahl der Lokführer dafür nicht ausreicht.