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Nur nicht aufregen | BR24

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Zeugnis

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    Nur nicht aufregen

    Die Zeugnisvergabe ist immer eine aufregende Sache, egal ob die meisten ihre Noten schon vorher errechnet haben oder nicht. Eltern sollten gelassen auch bei schlechten Noten reagieren und sich über gute besonders mit dem Kind freuen. Von Ute Rauscher

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    In Bayern ist heute der letzte Schultag vor den Sommerferien. Rund 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler bekommen ihr Jahreszeugnis. Rund 270.000 Schulabsolventen haben bereits in den vergangenen Wochen ihr Abschlusszeugnis erhalten. Große Überraschungen sollte es am Zeugnistag eigentlich nicht geben. Eltern, deren Kinder versetzungsgefährdet sind, werden vorgewarnt. Das Klassenziel hat verfehlt, wer eine Sechs oder zwei Fünfer im Zeugnis stehen hat.

    Sitzenbleiben ganz freiwillig

    Zahlen dazu werden vom Ministerium noch nicht veröffentlicht. Außerdem, so heißt es, könnten viele dieser Schüler über eine bestandene Nachprüfung das Klassenziel noch erreichen. Neben den klassischen Sitzenbleibern gibt es aber auch in Bayern freiwillige Wiederholer. Sie wollen ihre Noten verbessern, zum Beispiel, weil die der 11. Klasse zum Abitur zählen.

    Gar keine Noten bekommen Erstklässler in der Grundschule. Ihre Leistungen werden in einem schriftlichen Bericht bewertet, in die zweite Klasse rücken sie ohne besondere Entscheidung vor. In der zweiten bis vierten Klasse werden die Noten durch kurze Texte ergänzt. Kommentiert werden auch Sozialverhalten, sowie Lern- und Arbeitsverhalten.

    Sollte das Schuljahr nicht so verlaufen sein wie gewünscht, empfiehlt das Kultusministerium ein Gespräch mit Lehrkräfte, Beratungslehrern oder Schulpsychologen. Auch die Staatlichen Schulberatungsstellen begleiten und unterstützen. Hilfe bieten außerdem die Jugendämter oder der Zeugnis-Chat der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Das neue Schuljahr beginnt am 12. September.