In Nürnberg ist die Verwaltung mit der Abarbeitung der neuesten Meldungen zu Corona-Fällen überlastet.

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Nürnbergs Corona-Meldesystem am Limit: Tausende Fälle angehäuft

Nürnbergs Corona-Meldesystem am Limit: Tausende Fälle angehäuft

Die sich rasant ausbreitende Omikron-Variante setzt dem Nürnberger Verwaltungsapparat gehörig zu. Tausende Fälle von Corona-Neuinfektions-Meldungen häufen sich derzeit an, können aber nicht bearbeitet werden. Die Stadt hat nun eine dringende Bitte.

In Nürnberg warten derzeit Tausende positiv getestete Menschen vergeblich auf einen Anruf vom Gesundheitsamt. Aufgrund der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante kommt die Stadt mit der Bearbeitung der Corona-Neuinfektions-Meldungen nicht mehr hinterher. Rund 10.000 Infektionsmeldungen hätten sich in den vergangenen Tagen angestaut, teilte die Stadt mit.

Corona-Meldesystem überlastet: Stadt setzt auf SMS

Nicht alle könnten persönlich kontaktiert und in Quarantäne geschickt werden. Daher erfolge die Benachrichtigung nun über SMS, kündigte die Stadt an. Darin seien eine genaue Handlungsanweisung sowie ein Link mit weiterführenden Informationen enthalten, heißt es. So sollen die Infizierten ein sogenanntes Symptom-Tagebuch führen, das als Isolations- oder Quarantänebescheinigung für den Arbeitgeber relevant ist.

Nürnberger sollen Handynummer angeben

Um möglichst viele Menschen per SMS zu erreichen, sei es notwendig, bei PCR-Tests die eigene Mobilnummer zu hinterlegen, betonte die Stadt. Derzeit würden bereits etwa 70 Prozent der Betroffenen per SMS informiert. Angesichts der rapide steigenden Zahlen will die Stadt diese Methode ausweiten, um alle Fälle zeitnah bearbeiten zu können.

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