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Feuerwehrmänner beim Einsatz in Berchtesgaden
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Autoren

Petra Zimmermann
Ulrike Nikola
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Feuerwehrmänner beim Einsatz in Berchtesgaden

Sie sollen in den Krisengebieten vor allem schneebedeckte Dächer abräumen. Für diesen weiter entfernten Einsatz machen sich vor allem die Ehrenamtlichen aus den Freiwillige Feuerwehren aus Nürnberg und Erlangen sowie einige Berufsfeuerwehrmänner auf den Weg.

Großeinsatz mit Spezialausrüstung

Unter ihnen sind auch speziell ausgebildete Höhenretter. Sie fahren mit insgesamt dreißig Fahrzeugen, darunter sind Logistikfahrzeuge, Drehleitern und Rüstwagen. Ein Verpflegungstrupp kümmert sich darum, dass die fränkischen Einsatzkräfte völlig unabhängig arbeiten können. Wie lange sie vor Ort bleiben werden, steht noch nicht fest.

Denn in den tief verschneiten südlichen Landkreisen droht sich die Lage weiter zuzuspitzen. Die angekündigten neuen Schnee- und Regenfälle bedeuten für die Einsatzkräfte einen Wettlauf gegen die Zeit. Denn Regen macht den Schnee auf den Dächern noch einmal deutlich schwerer.

Der Auftrag für diesen Einsatz kommt vom Bayerischen Innenministerium, das ein Hilfeleistungskontingent "Standard" über die Regierung von Mittelfranken angefordert hatte.

Bereits gestern waren über 250 Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Freising sowie vom Technischen Hilfswerk Freising den ganzen Tag in Traunstein, um die einsturzgefährdeten Dächer der Region vom Schnee zu befreien.