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Wirtschaftliche Einbußen und einen deutlich geringere Besucherzahlen als im Vorjahr prägen die Bilanz des Nürnberger Tiergartens von 2020.

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    Nürnberger Tiergarten zieht Bilanz: ein Drittel weniger Besucher

    Wie viele Einrichtungen, die vom Corona-Lockdown betroffen sind, leidet auch den Tiergarten Nürnberg. So gab es 2020 ein Drittel weniger Besucher und Umsatzrückgänge. Aber nicht alles war schlecht: einige Neuzugänge sind in den Tiergarten eingezogen.

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    Von
    • Annika Svitil

    Wirtschaftliche Einbußen und einen deutlich geringere Besucherzahlen als im Vorjahr prägen die Bilanz des Nürnberger Tiergartens von 2020. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen viermonatigen Schließung, besuchten im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen den Tiergarten. Das gab die Stadt Nürnberg in dem Jahresbericht des Tiergartens bekannt.

    Ein Drittel weniger Besucher als 2019

    Konkret kamen 803.528 Besucherinnen und Besucher in den Zoo, 2019 waren es 1,22 Millionen. Das entspricht etwa einem Drittel weniger Besucher im Jahr 2020. Dieser Rückgang macht sich auch im Umsatz bemerkbar: 2019 wurden 11,73 Millionen Euro Umsatz gemacht, 2020 waren es 3,3 Millionen weniger. Allerdings erfuhr der Tiergarten durch den Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. trotz des Corona-Jahres großen Rückhalt. Die Mitgliederzahl und auch die Tierpatenschaften stiegen 2020 an.

    Anzahl der Tiere gestiegen

    Zum Ende des Jahres waren 6.824 Tiere von 310 verschiedene Tierarten im Nürnberger Tiergarten untergebracht. 2019 waren es mit 320 zwar etwas mehr Arten, jedoch rund 400 weniger Tiere. Besonders gefreut hat sich der Tiergarten über die Geburt zweier Gorillas, ein Moschustier aus dem Zoo Leipzig, zwei Kronenmakis, eine bedrohte Lemurenart, sowie den Zugang eines jungen Greivogel-Harpyien-Paars aus einer Zuchtstation in Brasilien.

    Futterbilanz des Jahres 2020

    In seiner Jahresbilanz gibt die Stadt Nürnberg auch die Futtermittel des Tiergartens an. So wurden zum Beispiel 75,3 Tonnen Fisch, 42,2 Tonnen Karotten, 23 Tonnen Fleisch, 8,3 Tonnen Äpfel und 13.050 Salatköpfe verfüttert.

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